Betrunken und auf Gehwegen: GdP-Chef kritisiert Verkehrs-Anarchie durch E-Scooter

0
Foto: Jochen Tack/dpa/Symbolbild

GOSLAR. Die Zahl der E-Scooter steigt in Deutschland kontinuierlich. Vor allem in Großstädten und insbesondere bei Jugendlichen sind die praktischen Flitzer im Kommen. Doch der Trend hat auch Schattenseiten: So kritisiert der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens, laut einem Bericht auf der Seite des Nachrichtensenders n-tv das „anarchische Verhalten“ vieler E-Scooter-Fahrer.

„Grundlegendste Regeln des sicheren Miteinanders im öffentlichen Verkehrsraum“ würden von vielen ausgeblendet, sobald sie auf den E-Scooter steigen, kritisierte der Polizeigewerkschafter im Vorfeld des 61. Deutschen Verkehrsgerichtstages, der am heutigen Mittwoch in Goslar beginnt. Im Rahmen des Kongresses versammeln sich alljährlich Vertreter von Politik, Justiz, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft.

Mertens monierte ferner, dass E-Scooter-Fahrer „Wesenszüge der Anarchie in den Straßenverkehr“ hineintrügen. Die Unfallstatistik zeige, „dass Unfälle häufig durch die Nutzenden selbst verursacht werden“, wobei Alkoholkonsum und das Befahren von Gehwegen eine große Rolle spiele. Laut Mertens sei vielen E-Scooter-Fahrern scheinbar nicht bewusst, dass für sie die gleichen Alkoholgrenzwerte gelten wie für Autofahrer. Zudem forderte der Gewerkschaftsvorsitzende eine Helmpflicht. (Quelle: n-tv)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.