Nach Geldautomaten-Sprengung in der Eifel: Zwei Verdächtige festgenommen

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Gelautomat nach Sprengung
Foto: dpa/Symbolbild

ULMEN/KRUFT/KOBLENZ. Kurz nach den Angriffen auf zwei Geldautomaten in der Eifel am frühen Sonntagmorgen hat die Polizei zwei Verdächtige in Belgien festgenommen.

Gegen die beiden werde nach der Sprengung eines Geldautomaten in Ulmen (Landkreis Cochem-Zell) und dem versuchten Aufbruch eines zweiten Bankautomaten in Kruft ermittelt, berichtete der Sprecher der Koblenzer Staatsanwaltschaft, Thomas Büttinghaus, am Montag. Die beiden Verdächtigen sollten zur weiteren Strafverfolgung ausgeliefert werden. Einzelheiten nannte der Oberstaatsanwalt «aus ermittlungstaktischen Gründen» nicht.

Das Ermittlungsverfahren solle bald an die Staatsanwaltschaft Mainz abgegeben werden. Sie ermittelt zusammen mit dem Landeskriminalamt in allen Fällen von Geldautomatensprengungen in Rheinland-Pfalz, «sofern Hinweise auf eine bandenmäßige Vorgehensweise vorliegen», hieß es weiter.

Ob und wie viel Geld die Täter in Ulmen erbeuteten, war zunächst weiter unklar. Bei der Sprengung wurde nach Polizeiangaben auch das Gebäude des Geldinstituts beschädigt. Etwa 40 Minuten zuvor war eine Sprengung im gut 40 Kilometer entfernten Kruft fehlgeschlagen. Die Täter waren nach Polizeiangaben in beiden Fällen mit einem dunklen Auto und hohem Tempo in Richtung Autobahn geflüchtet.

Im knapp 100 Kilometer entfernten Kirn bei Bad Kreuznach hatten Unbekannte etwa zwei Stunden nach Ulmen versucht, einen dritten Geldausgabeautomat zu sprengen und dabei das Häuschen komplett zerstört.

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