Lkw kracht in Stauende: Fahrer muss aus abgerissenem Kabinen-Wrack geschnitten werden

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Foto: dpa

A61/NIEDERZISSEN. Gegen 11.30 Uhr übersah heute ein 37-jähriger Lkw-Fahrer aus Rumänien auf der A61 bei Niederzissen das Ende eines Staus, der sich durch einen vorausgegangenen Verkehrsunfall auf der A61, Fahrtrichtung Norden, gebildet hatte.

Er fuhr augenscheinlich bei der Gemarkung Waldorf ungebremst auf einen weiteren Lkw eines 44-jährigen Rumänen auf, der auf der rechten Spur als letztes Fahrzeug im Stau stand.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine der auffahrenden Sattelzugmaschine abgerissen und der Fahrer in dieser eingeklemmt.

Er konnte nach über einer Stunde aus dem völlig deformierten Wrack durch die Feuerwehren aus Niederzissen, Kempenich und Mendig befreit werden. Im Anschluss wurde er schwer verletzt durch den Rettungsdienst ins Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz verbracht. An beiden Lkw entstand Sachschaden.

Es wird derzeit mindestens von einem Schaden in niedriger, sechsstelligen Höhe ausgegangen. Die A61 war in Fahrtrichtung Norden für die Zeit der Unfallaufnahme bzw. für die Rettung des eingeklemmten Verletzten ca. 2,5 Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Rückstau von zwischenzeitlich über 10 Kilometern.

Momentan laufen weitere Aufräumarbeiten. Der Verkehr wird auf der mittlerweile wieder freigegebenen linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt.

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