“Dorfbüros”: Drei neue Coworking-Projekte auf dem Land erhalten Förderung

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Eine Frau arbeitet in einem Coworking-Space. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

MAINZ. Elmstein in der Pfalz, die Mosel-Gemeinde Ediger-Eller und Horbruch im Hunsbrück erhalten eine Förderung des Landes für «Dorfbüros».

Dabei handelt es sich um Bürogemeinschaften, die es als «Coworking Spaces», als Räume fürs gemeinsame Arbeiten, in vielen Städten schon länger gibt. Die drei Gemeinden haben die «Dorfbüros» im Dezember eingerichtet und erhalten dafür Fördermittel bis zu 100.000 Euro, wie das rheinland-pfälzische Innenministerium am Mittwoch in Mainz mitteilte.

Die 2017 gestartete Initiative der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz will Impulse für das digitale Arbeiten im ländlichen Raum geben. Insgesamt gibt es nun acht Gemeinschaftsbüros dieser Art in Rheinland-Pfalz. «Damit diese Regionen auch in Zukunft für junge Menschen und Familien als Wohnort attraktiv bleiben, ist es wichtig, dass es vor Ort gute Möglichkeiten zum Arbeiten gibt», erklärte die Staatssekretärin im Innenministerium, Nicole Steingaß (SPD). «Die «Dorfbüros» holen die Arbeit zurück ins Dorf, wirken Leerständen entgegen und vernetzen die Menschen vor Ort.»

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