Gerolstein: Investition in die Zukunft – Westeifel Werke nehmen neue Halle offiziell in Betrieb

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Werner Kessler (Standortleiter Gerolstein und Betriebsleiter der Integrationsgesellschaft) führt eine Gruppe Gäste durch die Räume der neuen Halle. Foto: WEW/Schröder

GEROLSTEIN. Anfang November haben die Westeifel Werke an ihrem Standort in Gerolstein eine Produktionshalle, in der Kontroll- und Montagearbeiten für regionale Industrieunternehmen ausgeführt werden, in einer kleinen Feierstunde offiziell in Betrieb genommen.

Die Halle wurde durch den Mutterkonzern „gemeinnützige Westeifel Werke GmbH der Lebenshilfen Bitburg, Daun, Prüm“ gebaut und wird nun langfristig an die WEW gemeinnützige Integrationsgesellschaft mbH vermietet. „Die Halle ist eine wichtige Investition für die Zukunft der Integrationsgesellschaft“, so Ferdinand Niesen, Geschäftsführer der Westeifel Werke, bei seiner Ansprache zu Feierstunde. „Es ist schön zu sehen, wohin sich das ganze Projekt entwickelt hat und wie gut und vertrauensvoll die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist, die diese Entwicklung erst möglich gemacht haben. Ein besonderes Lob gilt aber auch allen Mitarbeitern der Integrationsgesellschaft, die in den letzten Jahren eine tolle Arbeit geleistet haben und mit dieser Halle nun auch einen modernen Arbeitsort erhalten.“

Die WEW Integrationsgesellschaft wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, Menschen mit geistigen, physischen und psychischen Behinderungen wieder näher an den allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen und auch in diesen zu integrieren. Dafür übernehmen sie für die Partnerfirmen auch vor Ort verschiedene Aufgaben und sind voll in die Betriebe integriert. Mit der neuen 36 Meter langen Halle steht der Integrationsgesellschaft nun eine Gesamtfläche von 850 m2 zur Verfügung. „Wir freuen uns Wahnsinnig über die neue Halle, die uns nun ausreichend Platz bietet und auch für die Zukunft noch weitere Kapazitäten bereithält“, freut sich Werner Kessler, Standortleiter Gerolstein und Betriebsleiter der Integrationsgesellschaft. „Auch, wenn es in der Planungs- und Bauphase immer mal wieder zu Problemen und Verzögerungen kam, so sind wir jetzt dennoch sehr stolz über das Ergebnis.“

Die Konstruktion des Neubaus gewährleistet den Mitarbeitern und Besuchern selbstverständlich einen barrierefreien Zugang und Nutzung der öffentlichen Bereiche, wodurch auch der entstehende Arbeitsplatz dem Motto der Westeifel Werke „So viel Unterstützung wie nötig und so wenig Hilfe wie möglich“, entspricht. Unterstützt wurde das Bauprojekt von der „Aktion Mensch“ durch einen Zuschuss von 250.000 Euro. „Wir bieten den aktuell 41 Mitarbeitern in der neuen Halle nun einen modernen Arbeitsplatz inklusive Umkleide und Pausenraum. Zudem sind wir nun auch für die mögliche Beschäftigung eines Rollstuhlfahrers gut gerüstet“, so Kessler. „Hier können sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen.“

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