Dreyer auf Demokratie-Tag: Aus Corona-Pandemie Lehren ziehen

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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat dazu aufgerufen, Lehren aus der Corona-Pandemie für künftige Krisen zu ziehen.

Die Pandemie habe zu starken Einschnitten in die Grundrechte geführt, sagte sie am Donnerstag in ihrer Rede auf dem Demokratie-Tag in Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen). Für antidemokratische Kräfte habe es Auftrieb gegeben. Doch der Staat sei handlungsfähig und die Zivilgesellschaft stark gewesen. Es gelte, die Demokratie zu fördern und junge Leute für das Mitmachen zu gewinnen.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) und Familienministerin Katharina Binz (Grüne) teilnahmen, bezeichnete Dreyer die Pandemie als «die härteste Zeit, die ich in der Politik erlebt habe.» Es sei «immens, was die Gesellschaft geleistet hat».

Der diesjährige Demokratie-Tag war eine hybride Veranstaltung mit Workshops und Diskussionen vor Ort und Online-Angeboten. Weitere Veranstaltungen gab es in Trier, Altenkirchen und auf dem Hambacher Schloss. Der Demokratie-Tag findet seit 2006 statt und soll dem Austausch von Methoden zur Demokratieförderung in und außerhalb von Schulen dienen.

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2 KOMMENTARE

  1. Wieder mal eine beeindruckende Ansammlung hohler Phrasen.

    Zitat Dreyer: ” Die Pandemie habe zu starken Einschnitten in die Grundrechte geführt ”

    Zitat Dreyer: ” Für antidemokratische Kräfte habe es Auftrieb gegeben. ”

    Damit meint sie vermutlich (so geht das aus dem Kontext hervor) die Menschen, die sich kritisch mit den Massnahmen auseinandersetzen. Das sollte in einer Demokratie doch möglich sein ????

  2. Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

    “DerBeobachter” hat richtig erkannt das Frau Dreyers Worte nur auf eine eingeschränkte
    Selbstwahrnehmung zurückzuführen sind…

    Wer einerseits die Demokratie fördern möchte und sogar junge Leute zum
    Mitmachen gewinnen will, kann nicht gleichzeitig Menschen verdammen,
    die sich kritisch äußern.

    Das ist nach meinem Demokratieverständnis ebenfalls zulässig.

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