Wahlbezirk Trier: Steier, Hubertz, Werner & Co. – Wie stehen die Kandidaten zum Moselaufstieg?

1
Foto: INSTAGRAM-(screenshot)

TRIER. Unabdingbare Entlastung oder teure Umweltzerstörung? Seit vielen Jahren beschäftigt das Thema „Moselaufstieg“ die Menschen in der Region und wird dabei hitzig, emotional und kontrovers diskutiert. Wir haben uns einmal eine Auswahl an Meinungen der Kandidaten im Wahlkreis 203 (Kreisfreie Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg) zum Thema genauer angeschaut. Wer ist für, wer ist gegen den „Moselsteig“?

Andreas Steier (CDU): Unsere Region braucht den Moselaufstieg. Die Verbandsgemeinden Konz und Saarburg sowie der Trierer Süden bekämen so eine direkte Autobahnanbindung. Das entlastet die Anwohner vom Lärm und Schmutz des Durchgangsverkehrs. Es bindet die Gewerbegebiete besser an und stärkt so unsere heimischen Firmen. Für die zahlreichen Berufspendler nach Luxemburg wäre die Anbindung eine erhebliche Entlastung.

(Quelle: https://www.andreas-steier.de/blog/moselaufstieg-muss-endlich-kommen)

Verena Hubertz (SPD): Ich bin dagegen, den Moselaufstieg zu bauen, da er zum einen sehr teuer ist, kaum Entlastung für die angespannte Verkehrssituation in Trier bringt und mit seinen Abholzungen im Naherholungsgebiet Trier-Zewen, sowie dem Leitbild des motorisierten Individualverkehrs aus den 70er Jahren auch dem Gegenteil von dem entspricht, was zur Linderung des Klimawandels notwendig ist.

(Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/verena-hubertz/fragen-antworten/sehr-geehrte-frau-hubertz-gerne-moechte-ich-wissen-wie-sie-zum-thema-moselaufstieg-stehen-ich-finde-es)

Benjamin Palfner (FDP): Wir in Trier brauchen den Moselaufstieg dringend, um die Verkehrssituation in Trier zu entlasten. Das mittlerweile so gut wie jedes Infrastrukturprojekt bei z.T. zweistelligen Planungszeiten torpediert wird wirft die Frage auf, wie wir Infrastruktur in Zukunft denken und planen wollen um als Standort zukunftssicher zu bleiben.

(Quelle: https://www.facebook.com/benpalfnerfdp/posts/280769843789909)

Corinna Rüffer (Bündnis 90/Grüne): Klimaschutz muss Priorität haben – kein Moselaufstieg!

(Quelle: https://www.corinna-rueffer.de/klimaschutz-muss-prioritaet-haben-kein-moselaufstieg/)

Katrin Werner (Die Linke): Der Moselaufstieg ist und bleibt so teuer wie wirkungslos! Die Idee des Moselaufstiegs war noch nie zielgerecht. Auch heute verheißt das Konzept reine Geldverschwenderei.

(Quelle: https://www.katrinwerner.de/nc/start/pressem/detail/news/der-moselaufstieg-ist-und-bleibt-so-teuer-wie-wirkungslos/)

Michael Zeeb (DIE PARTEI): „Ich als Direktkandidat für DIE PARTEI Trier fordere einen vierspurigen Moselaufstieg, klassifiziert als Verkehrsberuhigter Bereich. Smiley“

Sascha Kohlmann (Freie Wähler): Kürzere Wege bedeuten weniger Staus, weniger Staus entlasten die Umwelt. Der Moselaufstieg wäre ein Gewinn für den Klimaschutz und gegen den Stau. Er bringt witschaftlichen Aufschwung in den ländlichen Raum.

Vorheriger Artikel++ Pause in der Stadt? – Eure Mittagstisch-Angebote in Trier am Mittwoch (15. September) ++
Nächster ArtikelWetter: Schauer und Gewitter – die Aussichten in der Region

1 KOMMENTAR

  1. Dass die Union zusammen mit der FDP für das teure Projekt ist, wundert mich nicht. Für die Umwelt schlug das Herz dieser Herren noch nie. Dieses Projekt hilft auch weder dem ländlichen Raum noch trägt es nennenswert zur Verkehrsentlastung bei; eher sind neue Staus zu erwarten (wahlweise mit oder ohne Raserei). Dass Sascha Kohlmann seine dürftigen Garben nach wie vor zur Krippe seiner ehemaligen Herren trägt, erschüttert mich. Sich-frei-Schwimmen sieht anders aus, abgesehen davon, dass seine sog. Argumente Milchmädchenrechnungen sind. Auf dem Hochwald dürfte er so kaum punkten – aber was tut man nicht alles fürs liebe Ego…

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.