Steinmeier bei Gedenkgottesdienst: Brauchen mehr Vorsorge vor Extrem-Wetterlagen

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht beim Gedenkgottesdienst für die Flutopfer im Aachener Dom. Foto: Oliver Berg/dpa-Pool/dpa

AACHEN. Nach dem Gedenkgottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Aachen dazu aufgerufen, den Klimawandel entschlossen zu bekämpfen. Deutschland müsse sich darauf einstellen, in Zukunft häufiger und heftiger von extremen Wetterlagen getroffen zu werden. «Und wir müssen viel umfassender Vorsorge treffen, um uns besser zu schützen», sagte der Bundespräsident in seiner Ansprache.

Er betonte, die Menschen in den Katastrophengebieten, bräuchten Hilfe und Aufmerksamkeit auch dann noch, «wenn die Fernsehkameras abgebaut sind und längst andere Nachrichten die Schlagzeilen beherrschen». Zugleich versicherte Steinmeier den Betroffenen: «Wir, das ganze Land, stehen an Ihrer Seite». Bei seinem Besuch im von der Flut getroffenen Erftstadt habe ihn das Ausmaß der Zerstörung und das Leid der Menschen erschüttert.

Steinmeier sagte, die Gesellschaft stehe vor großen Herausforderungen. Zwei Katastrophen in kurzer Zeit, das habe manche Gewissheit brüchig werden lassen. Mit Blick auf die Corona-Pandemie und die Flut sagte er: «Wir müssen Lehren ziehen aus dieser doppelten Katastrophenerfahrung und uns besser vorbereiten für künftige Krisen». Jetzt erfahre man aufs Neue die Mitmenschlichkeit, «die wir in der Pandemie erlebt haben». (dpa)

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