Flutgebiet Bitburg-Prüm: Trierer Azubis setzten Straßenbeleuchtung schnell wieder instand

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Auszubildende aus dem Ausbildungszentrum Trier haben defekte Straßenbeleuchtungsverteiler im Überflutungsgebiet wieder instand gesetzt. Auf dem Foto: Tino Müller (l.) und Marius Faber. (Foto: Westnetz)

TRIER. Gemeinsam haben die Auszubildenen und Ausbilder beim Verteilnetzbetreiber Westnetz kurzfristig ein Projekt gestartet, um die Straßenbeleuchtung in den Überflutungsgebieten schnell wieder instand zu setzen.

Fünf Nachwuchskräfte vom Ausbildungszentrum Trier haben in Zusammenarbeit mit Kollegen des Netzbetriebs die defekten Straßenbeleuchtungsverteiler in betroffenen Ortsgemeinden im Eifelkreis Bitburg-Prüm unter die Lupe genommen und beschädigte elektronische Bauteile durch neue Komponenten ersetzt. Dadurch konnte ein kompletter und langwieriger Austausch der einzelnen Verteilerschränke vermieden werden. Schon nach wenigen Tagen leuchteten die Straßenlaternen in den Ortschaften wieder hell.

„Wenn wir einen Straßenbeleuchtungsverteiler komplett austauschen möchten, beträgt die Lieferzeit in der Regel mehr als zehn Wochen. Daher haben wir nach einer Lösung gesucht, um die Straßenbeleuchtung schneller wieder in Betrieb nehmen zu können“, erklärt Mathias Wagner, Fachplaner Straßenbeleuchtung von Westnetz. „Unsere Azubis haben die entsprechenden Verteiler inspiziert und einzelne Komponenten, die defekt waren, durch Ersatzteile ausgetauscht. Dabei konnten wir auf einen Vorrat an Bauteilen in unserem Ausbildungszentrum zurückgreifen und fehlende elektronische Komponenten zügig über den Einkauf bestellen.“

Straßenlaternen werden über Verteilerschränke betrieben. In den kleinen grauen Kästen am Straßenrand sind Zähler- und Steuereinheiten zum Ein- und Ausschalten der Leuchten versteckt. Westnetz hat alle Schaltschränke und Leuchten in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten auf Funktionstüchtigkeit geprüft, Mängel aufgenommen und Sicherungsmaßnahmen verrichtet.

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