Rheinland-Pfalz gedenkt mit Staatsakt Opfern der Flutkatastrophe – Örtlichkeit steht fest

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) steht am Ufer der Ahr und blickt auf die Schäden. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

TRIER. Rheinland-Pfalz wird am 1. September 2021 um 17.00 Uhr am Nürburgring der Opfer der verheerenden Flutkatastrophe gedenken. Zu dem geplanten Staatsakt lädt Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Angehörigen der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der über 250 betroffenen Orte ein. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sein Kommen bereits zugesagt.

„Unser Land ist von einer Naturkatastrophe heimgesucht worden, die in dieser Dimension einmalig und unfassbar ist. Sie hat mit über 130 Toten, vielen Verletzen und unvorstellbaren Zerstörungen unermessliches Leid vor allem über das Ahrtal gebracht. Wir trauern mit den Menschen, die Familienangehörige verloren haben oder noch immer vermissen. Wir fühlen mit den Betroffenen, die kein Zuhause mehr haben und ihrer Existenz beraubt wurden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Neben der gemeinsamen Trauer um die Opfer sei es wichtig, den betroffenen Menschen Gewissheit zu geben, dass sie auch langfristig nicht alleine sein werden.

„Das Ausmaß der Katastrophe ist so groß, dass der Wiederaufbau Jahre in Anspruch nehmen wird. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land und Bund wird es gelingen, den betroffenen Regionen eine Perspektive zu geben“, so die Ministerpräsidentin. Von dem Staatsakt werde auch das Signal ausgehen, dass Rheinland-Pfalz bei der Bewältigung dieser Katastrophe solidarisch zusammenstehe und gemeinsam die betroffenen Gebiete wieder aufbauen werde.

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6 KOMMENTARE

  1. Diese Heuchelei ist kaum noch zu ertragen.

    Wer ist denn für diese zahlreichen Opfer verantwortlich? Eindringliche Warnungen lagen den verantwortlichen Politikern bereits mehrere Tage vor,die betroffenen Menschen hat man ohne Vorwarnung absaufen lassen. Wer ist hierzulande verantwortlich für den Laden? Meine Meinung: diese Leute gehören auf eine Anklagebank, bzw. vor ein Geroicht, das unabhängig und ohne Beeinflussung dieses Drama untersucht..

    Wenn man – wie hier auf Lokalo nachzulesen – sieht wie unprofessionell die Hilfe für die Überlebenden organisert wird, wird einem nur noch Angst und Bange.

  2. WARUM findet diese „Gedenkfeier“ nicht dort statt, wo auch die Katastrophe stattfand?
    Ist die Umgebung nicht „schön“ genug für die Ministerpräsidentin und ihre eingeladenen Gäste?
    Wieviele „Gäste“ (Betroffene) aus Bad Neuenahr/Ahrweiler und den anderen, betroffenen Orten und Städten sind denn eingeladen?
    Dreyer sollte sich besser mal mit der ADD Trier und ihrem „Freund“ Linnertz beschäftigen, bzw. mal PERSÖNLICH schauen, wie weit die „unbürokratischen Hilfen“ schon gediehen sind und in welcher Art und Weise „schon“ durchgeführt…..da müsste sie nämlich das „kalte Grauen“ beschleichen, bei dem Ergebnis.
    Wie wäre es denn, wenn die KOSTEN dieser „GEDENKFEIER“ den Menschen dort zugute kämen?
    Oder findet dort wenigstens eine SPENDENGALA statt, deren Einnahmen an die Betroffenen in der Region gehen?
    Nein, nein und nochmal nein – ich kann mir nämlich die Antworten auf all meine Fragen schon selbst geben!

  3. @Findus
    Hmmm, nicht unbedingt, es gibt „bessere“ Kandidaten….aber wer weiss, ALLES ist besser als Rot-Grün, also auch als Dreyer!

    • Ich stimme Ihnen zu 100% zu und hoffe, dass noch viele wach werden, um im September grünkommunistischen Schaden von Deutschland fernzuhalten!
      Ich möchte nicht nach fast sechs Jahrzehnten erleben, dass unsere Identität komplett zerstört wird.
      Merkel hat das begonnen, aber es muss mit aller Macht umgebogen werden!

  4. @Findus hier geht es meiner Meinung nach doch vor allem um eine Frage: warum ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht gegen die wirklich zuständigen Verantwortlichen? Die Fakten sind eindeutig. Es lagen ganz deutliche Warnungen vor!

    Liegt das vielleicht daran, dass Staatsanwaltschaften nicht unabhängig ermitteln, sondern weisungsgebunden sind? Hat beispielsweise Frau Dreyer ein ernsthaftes Interesse daran, ihre Verantwortlichkeit als oberste Chefin der Landesregierung vor einem unabhängig agierenden Gericht untersuchen zu lassen?

    Laschet ist übrigens hier in RHL.Pfalz nicht verantwortlich.

    Welche Schlussfolgerung zeichnet sich nach Prüfung der Fakten im Rahmen der Flutkatastrophe ab?

    Eine unfähige verlogene Politikerkaste hält unser Land fest in ihren Krallen und überzieht es mit Verboten, Entmündigung, Diffamierung, Schikanen und Zwangsverordnungen. Sie zerstört in voller Absicht das, was wir uns mit großer Anstrengung, Leidenschaft und Entbehrung aufgebaut haben.

    Viele „mündige“ Bürger lassen sich dies alles brav gefallen und schlucken diesen Unsinn ohne -wie hier im Rahmen der Flutkatastrophe – zu hinterfragen.

    Hier noch einmal die Fakten:

    Mehrere Tage VOR der Flut wurde den Verantwortlichen in Politik/Verwaltung glasklar mitgeteilt, welche Wassermassen kommen.

    Die Bevölkerung wurde einfach NICHT entsprechend gewarnt und evakuiert. Ergebnis: weit über 100 Tote. Die erste Frage: WARUM? Unfähigkeit, Absicht, ??????

    In Lokalo beschrieben: die Hilfemassnahmen vor Ort sind eine Katastrophe. Die Organisation und das Managment funktioniert vorne und hinten nicht, das schildern die Betroffenen.

    Eine der meiner Meinung nach Hauptverantwortlichen macht aber jetzt eine Trauerfeier. Hier läuft hier etwas gewaltig schief.

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