«Es ist halt wie es ist» – Dreyer verteilt Fastnachtsgebäck „Trierer Mäuschen“

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Harald Tittel

Wenigstens der Geschmack von Fastnacht: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Rosenmontag in ihrer Heimatstadt Trier Fastnachtsgebäck verteilt.

Sie reichte die «Trierer Mäuschen», fettgebackene Bällchen aus Quark-Öl-Teig, in kleinen Tütchen verpackt in einem Korb an Bürger, die sich coronakonform bedienten. «Abstand halten ist das einzige, das was bringt. Und nächstes Jahr wieder richtig feiern!», sagte Dreyer bei einem Gang durch die Innenstadt.

Dazu, dass es keine Straßenfastnacht an Rosenmontag gibt, sagte sie: «Es ist total traurig. Die Fastnachter sind auch wirklich traurig.» Trotzdem machten die Jecken das Beste daraus. «Man kann es nicht anders machen als trotzdem mit Humor», sagte Dreyer, die zuvor einen Orden von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval «auf Abstand» verliehen bekommen hatte.

Sie habe «großen Respekt davor», was in diesem Jahr trotzdem vor allem online auf die Beine gestellt worden sei. «Die Saalfastnacht: Ich habe einiges gesehen im Fernsehen und im Livestream und gesehen, wie viel Mühe man sich gegeben hat.»

In Nicht-Corona-Zeiten lockt der Rosenmontagszug in Trier Zehntausende Zuschauer an. In diesem Jahr ist er – wie alle anderen närrischen Umzüge bundesweit – abgesagt worden. «Es ist halt wie es ist», sagte Dreyer.

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