Sonderbelastungen in Corona-Krise: 66 Millionen Euro Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums seit Mitte November 66 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen für die Sonderbelastungen in der Corona-Krise erhalten.

Das Verfahren sei nach dem in der vergangenen Woche vorgelegten Verordnungsentwurf des Bundes angepasst und um einen Monat bis zum 28. Februar 2021 verlängert worden, teilte das Ministerium mit.

Die Ausgleichszahlungen dienten der Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität, Leistungsfähigkeit und Liquidität der Krankenhäuser, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, hieß es weiter. In einem ersten derartigen Verfahren zwischen März und September 2020 wurden bereits rund 464 Millionen Euro an Krankenhäuser ausgezahlt.

Der aktuelle Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht den Angaben zufolge unter anderem vor, dass weitere Krankenhäuser finanziell unterstützt werden. Dabei gehe es um Kliniken, die eine Spezialisierung auf Lungen- oder Herzerkrankungen und die Behandlung langzeitbeatmeter Menschen vorweisen können, wenn diese für die Sicherstellung der stationären Versorgung von Covid-19-Patienten erforderlich seien.

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