Saarland erlaubt Ausnahmen bei Kontaktbeschränkungen

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Das Saarland will bei den verschärften Corona-Bestimmungen mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen Härtefälle berücksichtigen.

Das gaben Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und seine Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung bekannt, bei der Änderungen der Rechtsverordnung für Maßnahmen in der Corona-Pandemie beschlossen worden waren. Die verschärften Regeln gelten ab Montag bundesweit.

So soll im Saarland eine wechselseitige Kinderbetreuung zwischen zwei festen Bezugshaushalten zulässig sein und auch, dass statt einem zwei Kinder zur Betreuung bei den Großeltern abgegeben werden dürfen. Außerdem können beispielsweise Tochter und Ehemann gemeinsam pflegebedürftige Eltern besuchen.

Die Länderchefs hatten sich am Dienstag mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf geeinigt, dass private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren Person gestattet sind.

Die Runde im Saarland entschied zudem, dass auch die Bewegungsbeschränkungen in Hotspots weniger restriktiv als in anderen Bundesländern ausfallen sollten: Die 15-Kilometer-Grenze für Landkreise, die eine Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner aufweisen, soll explizit nur für tagestouristische Ausflüge gelten. Private Besuche können dadurch noch möglich sein.

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