Handynetz-Wüste Eifel & Co.! Telekom-Chef: Netzausbau nicht immer einfach

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Die Aufschrift ´Kein Netzª ist auf dem Bildschirm eines Mobiltelefons zu sehen. Foto: Inga Kjer/Archiv

Der Telekom-Deutschlandchef Dirk Wössner hat den Netzausbau als «tägliche Kraftanstrengung» bezeichnet. «Denn leider haben wir nicht überall so viel Unterstützung erfahren wie beim Aufbau unseres Mobilfunkstandorts hier an der Burg Eltz», sagte er am gestrigen am Freitag nach einem Treffen mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) auf der bekannten Burg im Elztal.

Sie war im vergangenen Herbst an das Mobilfunknetz angeschlossen worden – nicht einfach angesichts der hügeligen Landschaft. Wössner sagte, beim Netzausbau seien fehlende Grundstücke und ausbleibende Genehmigungen nach wie vor ein großes Thema.

Dreyer verwies auf die im Land geschaffene Clearingstelle Mobilfunk. Sie solle vor Ort zwischen Mobilfunkbetreibern und Kommunen bei langwierigen Genehmigungsverfahren oder Einwänden vermitteln. Nicht immer könnten Netzbetreiber wie die Telekom Mobilfunkstandorte dort errichten, wo es die Versorgung vorschreibe. Grundsätzlich sei die Schließung von Versorgungslücken existenziell auch für gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land.

Der Sprecher für Medien, Digitale Infrastruktur und Netzpolitik der CDU-Landtagsfraktion, Josef Dötsch, sagte, im Land würden beim Mobilfunk- oder Breitbandausbau kaum spürbare Verbesserungen erreicht. Es sei zweifelsohne richtig, dass eine intakte und leistungsstarke technische Infrastruktur einen zentralen Standortfaktor darstelle.

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