Tausende demonstrieren in Städten gegen Rassismus

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Foto: Grüne Trier

TRIER/MAINZ/SAARBRÜCKEN. Mehrere Tausend Menschen haben in Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Samstag gegen Rassismus demonstriert. Auslöser war der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA.

In Mainz und Saarbrücken gingen jeweils rund 2000 Menschen auf die Straße, wie die dortigen Polizeidienststellen erklärten. In Trier waren es 600. Obwohl der Andrang in den Städten meist größer war als die Zahl der ursprünglich erwarteten Personen, meldeten die Einsatzkräfte keine größeren Probleme oder Verstöße gegen Hygieneregeln wegen der Corona-Krise.

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) meldete sich zu Wort: «Rassismus tötet! Nicht nur in Amerika» erklärte sie am Samstag: «Wir kennen Alltagsrassismus, und wir erleben brutale Auswirkungen, wie die Attentate von Halle oder Hanau zeigen. Ich danke denjenigen, die heute dagegen aufstehen und die jeden Tag leben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Und zwar jedes Menschen.»

13 KOMMENTARE

  1. Es wurde ein schwarzer, drogenabhängiger Krimineller von einem Polizisten bei der Verhaftung getötet, ein furchtbarer Akt, die Welt demonstriert, geht für den kriminellen Täter auf die Strasse. Es werden Menschen von marodierenden, plündernden Menschen aller Couleur furchtbar geprügelt, beinahe getötet, und es interessiert keinen Menschen weltweit. Wie ist das zu erklären?

    https://politikstube.com/usa-was-hat-das-noch-mit-protesten-zu-tun-mann-in-dallas-tot-gepruegelt/

  2. Also auf dem Bild sehe ich massive Verstöße gegen die Corona Abstandsregeln. Wieso ist die Polizei da nicht eingeschritten?

  3. Da läuft eine koordinierte weltweite antiweiße Hetzkampagne und die Internationale der kritikunfähigen Gutmenschen rennt begeistert hinterher… eine Show zum schlapplachen.

  4. Für die eigene Rente, die immer mehr beschnitten wird (mittlerweile sind wir bei 48% Rentenniveau, und man möchte bis 43% runter), bekommt keiner den Arsch hoch zum Demonstrieren!

  5. Ja jetzt wird wieder alles über einen Kamm geschoren.
    Ergebnis wird dann sein dass jeder Polizist der eine Person anlassbezogen kontrolliert ein Rassist ist.
    Auch die Worte von der Dreyer gehen in die Richtung, jetzt wird wieder polarisiert, alle Deutschen potentielle Nazis, sofort schlechtes Gewissen haben.
    Wenn ich generell gegen jede Art von Gewalt demonstriere ok, aber so…

  6. Ich stimme der Aussage von Frau Dreyer hier zu, ergänze allerdings noch den Teil den sie vergessen hat:
    «Wir kennen Alltagsrassismus, und wir erleben brutale Auswirkungen, wie die Attentate von Halle, Hanau oder vom Berliner Breitscheidplatz zeigen. Auch kulturell verbrämte Ehrenmorde dürfen uns nicht kalt lassen, ich greife hier beispielhaft den Fall Mias aus Kandel auf.
    Religion darf nie ein Vorwand für Gewalt sein.“
    http://www.ehrenmord.de/
    Ich danke denjenigen, die heute dagegen aufstehen und die jeden Tag leben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Und zwar JEDES Menschen.»

  7. Eins muss man ja sagen, ich hab mir die Demo von ferne angesehen:
    Versammeln sich in Koblenz ein paar 100 Leute auf dem Müntzplatz um zu quatschen — Polizei räumt, vgl. Artikel auf lokalo
    Versammeln sich in Trier ein paar 100 Leute um – ne nicht um eine Demo für eine gute Sache zu machen, viele der „Demonstranten“ gehörten auch zu der Klientel die das Ganze als willkommenes Happening zum Besaufen usw sieht —–dann gelten die Coronaabstandsregeln natürlich nicht.

    • In der im zweiten Absatz genannten Stadt residieren ja schließlich der Luxemburger Honorarkonsul Klääs Friedensengel nebst Gattin MPin-von-König-Kurts-Gnaden Grinsemariechen – und Trier MUSS bunt sein, quasi Micro-Berlin, pleite, aber geil (*kotz)! Und alle fühlen sich toll in Täuschland bei ihren „Demos“, denn nicht „ALLlivesmatter“ wie Mias oder die von Tausenden anderen seit 2015 ….. nur die bläcken!!

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