Koordinatoren sollen rheinland-pfälzische Schulen fit fürs digitale Lernen machen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Mehr Informatikunterricht an ausgewählten Schulen und Digitalkoordinatoren: So will Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) die Digitalisierung an rheinland-pfälzischen Schulen vorantreiben. Diese sei Teil der Lebenswirklichkeit der Kinder, sagte Hubig auf der Lehrerfortbildungsveranstaltung iMedia am Dienstag in Mainz.

Ab dem Schuljahr 2020/2012 soll es deswegen landesweit 15 Informatik-Profilschulen geben. An diesen weiterführenden Schulen soll das Fach Informatik ab der fünften Klasse bis zum Abschluss angeboten werden. Zusätzlich soll es Kurse zu Programmierung und Medienkompetenz geben.

Bereits zum neuen Schuljahr im Sommer sollen an allen rheinland-pfälzischen Schulen Digitalkoordinatoren eingesetzt werden, die ihre Schule fit für das digitale Lernen und Unterrichten machen. «Digitalisierung passiert an ganz vielen Orten, und wir müssen sie gestalten», sagte Hubig.

iMedia ist nach Angaben des Bildungsministeriums die bundesweit größte zentrale Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte im Bereich Digitales. Sie findet seit 2013 in Zusammenarbeit mit dem Saarland statt. Unter dem Motto «Gamification – spielerisch lernen, spielerisch unterrichten» präsentierten sich 15 Aussteller, darunter die rheinland-pfälzische Verbraucherzentrale und das Ada-Lovelace-Projekt, das den Anteil von Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erhöhen will.

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