Trierer Feuerwehr im Dauereinsatz – Über 630 Notrufe, 600 Anrufe und 350 Einsätze

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Die Feuerwehr Zewen beseitigt Sturmschäden. Foto: Dennis Plein/Feuerwehr Zewen

TRIER. Bis zu 127 Feuerwehrleute waren am Sonntag, 10. März wegen des Sturmtiefs „Eberhard“ im gesamten Trierer Stadtgebiet im Dauereinsatz. Insgesamt rückten die Trierer Feuerwehren ab der Mittagszeit 41 Mal wegen des Unwetters aus.

Größere Einsätze verursachte ein durch den Sturm umgestürzter Kamin in der Maarstraße in Trier-Nord. Kamintrümmer stürzten auf ein Haus und parkende Autos, die Feuerwehr trug den Kamin ab. In der Brotstraße in der Trierer Innenstadt drohte ebenfalls ein Kamin umzustürzen und wurde vorsorglich abgebaut. Glück im Unglück hatte ein Autofahrer, der zwischen Trier-Zewen und Igel unterwegs war, sein Auto wurde von einem umstürzenden Baum gestreift, der Fahrer blieb unverletzt. In Trier-Kürenz kippte ein Baum in eine Stromleitung, in Trier-Süd sperrte die Feuerwehr die Karthäuserstraße wegen herabstürzender Dachteile.

Wegen beschädigter Dächer, herabstürzender Dachziegel oder losen Teilen an Gebäuden, zahlreichen umgekippten Bäumen, umstürzenden Bauzäunen sowie abgeknickter Äste rückten neben der Trierer Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Zewen, Pfalzel, Ehrang, Ruwer, Kürenz und Olewig aus. Im Einsatz waren auch die Freischicht und der Führungsdienst der Trierer Berufsfeuerwehr. Mitarbeiter des Grünflächenamts der Stadt Trier halfen zudem dabei, entwurzelte Bäume zu beseitigen. Verletzt wurde niemand.

Weil von dem Sturm auch die umliegenden Landkreisen betroffen waren, wurde die Integrierte Leitstelle aufgestockt, in der die Notrufe aus dem gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Trier eingehen. An einem normalen Sonntag sind dort vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst, wegen der großen Zahl der Notrufe verstärkten innerhalb kürzester Zeit insgesamt weitere 12 Feuerwehrleute der Wachabteilung und Freischicht der Berufsfeuerwehr Trier die Leistelle und halfen so, die Notrufe betroffener Bürger anzunehmen. Darunter waren auch zwei Mitarbeiter des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes, die die Lagedienstführung in der Integrierten Leitstelle übernahmen.

Insgesamt gingen von 12 bis 18 Uhr 641 Notrufe aus dem ganzen Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Trier bei der Integrierten Leitstelle am Trierer Barbaraufer ein. Weitere 650 Anrufe führte die Integrierte Leitstelle mit Feuerwehreinsatzzentralen, Polizei, Bahn-Notfalldiensten. Stadtwerken etc., diese Telefonate resultierten aus den Einsatzlagen. Insgesamt löste Leitstelle wegen sturmbedingter Notrufe 365 Einsätze im ganzen Zuständigkeitsgebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Trier aus.

Thomas Schmitt, zuständiger Dezernent der Stadt Trier für Sicherheit und Ordnung, dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Wir können uns immer auf euch verlassen, auch bei Sturm und Orkan rückt ihr aus und sorgt für unsere Sicherheit hier in Trier.“

Der Deutsche Wetterdienst hatte wegen Böen in Sturm- oder sogar Orkanstärke mit Geschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometern eine Unwetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben.

(Rathaus-Zeitung)

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