Torismusbranche 2018: Zuwachs an Mosel-Saar – Eifel gehört zu den Verlierern

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Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Dominik Ketz

RHEINLAND-PFALZ. Die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz hat sich im vergangenen Jahr regional höchst unterschiedlich entwickelt. In vier der neun Regionen stiegen 2018 die Gäste- und Übernachtungszahlen, in fünf mussten die Betriebe Rückgänge hinnehmen. Das geht aus am Donnerstag vom Statistischen Landesamt in Bad Ems vorgelegten Zahlen hervor.

Die herbsten Verluste gab es im Naheland, das auf Jahressicht bei den Gästen ein Minus von 7,7 Prozent auf rund 410 000 verbuchte und bei den Übernachtungen eines von 8,7 Prozent auf etwa 1,44 Millionen. Zu den Verlierern zählten zudem die Regionen Ahr, Hunsrück, Rheinhessen und Eifel.

Über die größten Zuwächse konnte sich das Gastgewerbe in der Pfalz freuen. Hier stieg die Zahl der Gäste um 4,6 Prozent auf etwa 2,12 Millionen und die der Übernachtungen ebenfalls um 4,6 Prozent auf 4,91 Millionen. Weitere Gewinner waren die Gegenden Mosel-Saar, Rheintal und Westerwald-Lahn. Unter dem Strich stand landesweit ein Gästeplus von 1,7 Prozent auf 9,96 Millionen und ein Übernachtungsplus von 1,4 Prozent auf 25,63 Millionen.

Während die Zahl der Besucher aus dem Inland um 1,6 Prozent auf 7,86 Millionen zulegte, stieg die der Touristen aus dem Ausland sogar um 1,9 Prozent auf 2,1 Millionen. Die mit Abstand meisten Gäste kamen aus den Niederlande, gefolgt von Belgien und den USA. Unter den Betriebsarten kamen die Camping- und Reisemobilplätze auf das größte Plus bei Übernachtungen und Gästen. Die deutlichsten Rückgänge gab es bei Gasthöfen sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.

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