Kleinkind ertrinkt in Gartenpool

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Foto: dpa-Archiv

ZWEIBRÜCKEN (dpa/lrs). Ein Kleinkind ist in Zweibrücken (Stadtteil Mörsbach) im Schwimmbad seiner Eltern ertrunken. Das Unglück ereignete sich bereits vergangene Woche im Garten des Hauses, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwoch sagte. Zuvor hatte «Die Rheinpfalz» darüber berichtet.

Nach Angaben des Sprechers war das eineinhalb Jahre alte Kind in den Pool gefallen. Als die Eltern es entdeckten und aus dem Wasser zogen, habe es noch gelebt.

Das Kind sei in die Uniklinik nach Homburg gebracht worden, wo es gestorben sei. Die Staatsanwaltschaft geht von Ertrinken als Todesursache aus. „Es handelte sich wohl um kein vorsätzliches Handeln“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt von Zweibrücken, Thomas Lißmann. Dennoch stehe der Vorwurf der fahrlässigen Tötung im Raum, da man nicht genau wisse, wie der Vorfall im Detail ablief.

Eine Bestrafung der Eltern hält Lißmann aber nach derzeitigem Ermittlungsstand für unwahrscheinlich. Da das Kind im Saarland gestorben ist, hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken die Obduktion veranlasst. Etwa in drei Wochen erwarte man das Obduktionsergebnis, teilte Lißmann weiter mit.

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