Waschstraße für Pflegebetten – Neue Bettenzentrale im Brüderkrankenhaus

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Das Team der Bettenzentrale leistet einen immens wichtigen Beitrag für die Versorgung der Patienten des Brüderkrankenhauses.

Bildquelle: Brüderkrankenhaus Trier

TRIER. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat eine neue Bettenzentrale in Betrieb genommen. In der vollautomatischen Anlage werden jeden Monat rund 3.500 Betten desinfiziert und aufbereitet.

Täglich mehr als zehn Kilometer legen die Mitarbeiter des Hol- und Bringdienstes allein im Keller des Brüderkrankenhaus zurück, um zuvor genutzte Betten von den Stationen in die Bettenzentrale zu bringen und – wieder aufbereitet – zurück in die Patientenzimmer zu befördern. Schätzungsweise fünf Tonnen Last werden hierbei von jedem Mitarbeiter des Dienstes bewegt, hat Rolf Lokay errechnet. Der Bereichsleiter Wäsche- und Bettenservice weiß, was sein 14 Voll- und zwei Teilzeitbeschäftigte zählendes Team leistet, damit alle Patienten, die im Brüderkrankenhaus stationär aufgenommen werden, mit einem sauberen Bett versorgt werden können.

Das Trierer Brüderkrankenhaus mit seinen 15 medizinischen Fachabteilungen verfügt aktuell über 632 Planbetten. Um deren regelmäßige Reinigung sowie einen reibungslosen Ablauf des Krankenhausbetriebs sicherzustellen, werden insgesamt mehr als 800 Betten und die entsprechende Zahl an Matratzen vorgehalten. Monatlich bis zu 3.500 Bettgestelle durchlaufen die Bettenzentrale, um dort desinfiziert und aufbereitet zu werden, beziffert Rolf Lokay.

In einer der drei neuen und hochmodernen Waschanlagen werden die Bettgestelle nun binnen sechs Minuten mit einer Desinfektionslösung eingesprüht, gewaschen und schließlich automatisch getrocknet. Die kürzlich angeschafften neuen Pflegebett-Matratzen werden in der Zwischenzeit von Hand gereinigt und desinfiziert. Mithilfe der Investitionen wird zudem sichergestellt, dass das Brüderkrankenhaus auch künftig höchsten Standards in Sachen Hygiene gerecht wird.

Anlässlich der offiziellen Einsegnung der Anlage erklärte Hausoberer Markus Leineweber, auch wenn die im Untergeschoss des Krankenhauses angesiedelte Bettenzentrale für die Patienten und selbst viele Mitarbeiter ein unbekannter Ort sei, leiste das Team von Rolf Lokay doch eine immens wichtige Arbeit: „Was Sie hier machen, das hat Auswirkungen auf das Funktionieren des gesamten Hauses und kommt allen unseren Patienten zugute. Mit der Investition in die neue Bettenzentrale leistet das Brüderkrankenhaus einen weiteren wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und Patientenversorgung.“

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