Plage hat ein Ende – Fliegen meiden jetzt die heimgesuchte Kirche

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Eine Straße zur Reichenberger Kirche, die von einer Fliegenplage heimgesucht wurde. Rechts und links von ihr stehen Häuser und der Himmel ist bedeckt.
Eine Straße zur Kirche in Reifenberg.

REIFENBERG / SÜDWEST-PFALZ. Nachdem über mehrere Wochen hinweg eine „furchtbare Fliegenplage“ die Kirche im südwest-pfälzischen Reifenberg heimgesucht hatte, herrscht nach Arbeiten des Kammerjägers momentan wieder himmlische Ruhe im Gotteshaus.

„Im Moment ist alles gut“ sagte die Bürgermeisterin Michaela Hüther in einem Interview. Man hätte Anfang Oktober alle Plastikplanen aus der Kirche entfernen können und seit 1. Oktober würden auch wieder Gottesdienste in der Kirche statt finden.

Die ungebetenen Kirchenbesucher scheinen in die Flucht geschlagen.

Mitte September hatten sich hunderttausend von Fliegen in der Kirche eingenistet. Die Kirche musste geschlossen werden, weil das Gotteshaus mit Tierkadavern übersät war.

Insektenkenner konnten sich die Plage einfach nur mit dem heißen und trockenen Wetter im August erklären. Die Kirche sei einfach ein „herrlich kühler“ Ort, auch für die Stubenfliegen gewesen. Und durch die rasche Fortpflanzung hätten sich die Bestände schnell explosionsartig vergrößert.

Ein geschulter Kammerjäger hat jetzt dem Spuk ein Ende gemacht. Die Kirche ist jetzt wieder für „normale Kirchenbesucher“ frei zugänglich. Zu hoffen ist, dass die Kirche in Zukunft von weiteren Plagen verschont bleibt.

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