Position des Schulelternbeirats: Erhalt und Sanierung am Standort

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Bildquelle: Grundschule Egbert

TRIER. In der Diskussion um die Egbert-Schule meldet sich nun auch der Schulerlternbeirat zu Wort und bezieht klar Position.

Der Schulgemeinschaft ging und geht es weiterhin darum, dass der Standort der Egbert-Grundschule an der Olewiger Straße erhalten bleibt und der Schulbetrieb dort in absehbarer Zeit fortgeführt werden kann.
Der Stadtratsbeschluss vom 14.03.2013 und die beiden Gutachten sind Meilensteine auf diesem Weg.
Der Schulelternbeirat sieht in der Entscheidung für das erste der von Hrn. Ludwig dargestellten Szenarien (1. Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zum Erhalt der Grundschule Egbert) eine konsequente Fortführung dieses Weges – und appelliert an alle Beteiligten, diesen Prozess schnell in die anvisierte Lösung münden zu lassen.
Der Schulelternbeirat spricht sich – über die öffentlich gemachten Kriterien und Argumente hinaus – für diese Variante aus, weil:
1. Das innenstadtnahe Viertel Trier-Ost nur mit Egbert ein für Familien attraktiver Lebensraum sein kann;
2. Es mögliche Synergien mit dem Friedrich-Wilhelm-Gymnasium zu nutzen gilt (Sportmöglichkeiten, Raumnot des FWG erfordert teure Anmietung von Flächen in Hermesstraße);
3. Eine zeitnahe Entscheidung und Umsetzung für Trier-Ost/Gartenfeld, aber auch für die Anwohner in
Kürenz, unbedingt geboten sind;
4. Langwierige und aufwändige Vorarbeiten bereits geleistet sind (Schulentwicklungsplanung, Ratsbe-schluss, Gutachten, Szenarien);
5. Egbert so ein gutes Beispiel für die neue Handlungsfähigkeit der Öffentlichen Hand in Trier werden kann.
Über den Schulelternbeirat hinaus
Auf vielfältige Weise hat sich inzwischen ein umfassenderes und weitergehendes Interesse am Erhalt der Eg-bert-Grundschule am Standort manifestiert:
-Die Stadtteilfeste auf dem Egbert-Gelände haben enormen Zuspruch erfahren;
-Die Pfarrei hat in schriftlicher Form ihre Argumente für den Erhalt zusammengetragen (s. Anhang 5);
-Die Elternvertretung der KiTa St. Agritius hat ebenso Position bezogen (S. Anhang 4);
-Dem Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld wurde im März 2013 eine Petition mit 1700 Unterschriften zum Erhalt der Egbert-Grundschule am Standort übergeben.
-Das Kollegium hat neuerlich die Argumente für den Erhalt von Egbert an der Olewiger Straße dargelegt (s. Anhang 2).
-Das Jugendparlament hat sich für die Olewiger Straße als Egbert-Standort ausgesprochen (s. Anhang 3).

Abschließend ist das Egbert-Grundstück laut der „Spielraumleitplanung“ das Einzige in Trier-Ost, das Kindern außerhalb der Schulzeiten genügend Spiel- und Bewegungsflächen bietet. Nach der von uns befürworteten Sanierung sollte das Grundstück deshalb für die Kinder weiterhin immer öffentlich zugänglich sein.

Wie kam es zu den „Szenarien“?
Der Stadtrat hat sich am 14.03.2013 mit seinem Beschluss zum Schulentwicklungsplan für den Erhalt der Egbert-Grundschule ausgesprochen.
Bereits seit Oktober 2013 findet der Egbert-Schulbetrieb nun aufgrund eines akuten Schimmelvorfalls (auch aufgrund unzu-reichenden Bauunterhalts) in der Kürenzer Grundschule statt.
Zur Vorbereitung der Umsetzung des Grundsatzbeschlusses hat die Stadt seitdem zwei Gutachten eingeholt, um über die für die Egbert-Grundschule notwendigen Sanierungsmaßnahmen und -kosten Aufschluss zu erhalten.
Gestützt auf diese Gutachten, und als nächsten Schritt, hat die Verwaltung (der zuständige Dezernent für Umwelt, Planung, Bauen, Schulen und Sport: Andreas Ludwig) nun drei Szenarien vorgestellt, wie es mit der Egbert-Grundschule weitergehen könnte. Nun sollte nun der Stadtrat die Verwaltung mit der Umsetzung des bevorzugten Szenarios beauftragen.

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