Für besondere Bedrohungslagen: So oft setzt die Saar-Polizei den Taser ein

Elektroschockpistolen können insbesondere aggressive Gewalttäter mehrere Sekunden handlungsunfähig machen. Es gibt neue Zahlen zu Einsätzen im Saarland.

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Taser können Gewalttäter sekundenlang handlungsunfähig machen. Foto: Axel Heimken/dpa/Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Polizei im Saarland hat sogenannte Taser im vergangenen Jahr 24 Mal eingesetzt. Das seien drei Einsätze weniger als 2024 (27 Einsätze), teilte die Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage mehrerer CDU-Abgeordneter mit.

2023 waren Distanzelektroimpulsgeräte demnach noch 31 Mal eingesetzt worden. Insgesamt befinden sich gut 80 Taser im Bestand der saarländischen Polizei – in Dienststellen und verschiedenen Einheiten. Zudem verfüge die Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes über 50 Distanzelektroimpulsgeräte zu Aus- und Fortbildungszwecken, hieß es.

Zahlen zu Androhungen, den Taser einzusetzen, lagen nicht vor. In der saarländischen Polizei werden Distanzelektroimpulsgeräte seit 2020 eingesetzt. Die Taser sind ist für besondere Bedrohungslagen vorgesehen, bei der andere Einsatzmittel nach Einschätzung der Polizei höchstwahrscheinlich keinen Erfolg hätten. Durch einen Treffer von zwei Pfeilelektroden aus einem Elektroschocker kann ein Mensch ein paar Sekunden lang handlungsunfähig gemacht werden. (Quelle: dpa)

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