Grundwasserneubildung in RLP «unterdurchschnittlich» – «sehr trockenes» Jahr 2025

Die ersten Waldbrände wurden schon gelöscht - und jetzt wird es wieder trocken. Macht sich das beim Grundwasser bemerkbar? Was das Landesamt für Umwelt in Rheinland-Pfalz dazu sagt.

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Foto: Sascha Ditscher/dpa/Archiv

MAINZ. Das Landesamt für Umwelt (LfU) geht aktuell von einer «unterdurchschnittlichen Entwicklung» der Grundwasserneubildung in Rheinland-Pfalz aus. Die Grundwasserstände seien im Vergleich zum Jahr 2024 zurückgegangen, lägen jedoch noch deutlich über denen der Trockenjahre von 2018 bis 2023, teilte die Behörde auf Anfrage in Mainz mit.

Wie sich die Grundwasserstände nach dem insgesamt «sehr trockenen» Jahr 2025 und dem niederschlagsarmen Winterhalbjahr 2025/2026 entwickeln, könne aber noch nicht beurteilt werden. «Die Grundwasserstände reagieren zum Teil mit einer deutlichen Verzögerung auf die Grundwasserneubildung.»

Im vergangenen Jahr habe es eine Grundwasserneubildung von 66 Milliliter pro Jahr gegeben, 2024 seien es 113 Milliliter gewesen. Die durchschnittliche Grundwasserneubildung habe in den Jahren 1971 bis 2000 im Mittel bei 98 Millilitern pro Jahr gelegen. «Damit ist das Kalenderjahr 2025 als sehr trockenes Jahr einzuordnen.» Für die Entwicklung des Grundwassers würden 17 repräsentative Messstellen im Land betrachtet. (Quelle: dpa)

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