Prozess um einbetonierte Leiche von Ehefrau: Urteil wird erwartet

Erst soll er seine Ehefrau getötet, dann sie in einer vorbereiteten Grube einbetoniert haben. Nun fällt das Urteil im Mordprozess gegen einen 31-Jährigen.

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Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

KOBLENZ. Im Prozess gegen einen Mann, der seine Ehefrau getötet und einbetoniert haben soll, wird am heutigen Dienstag (13.30 Uhr) vor dem Landgericht Koblenz voraussichtlich das Urteil verkündet. Die Anklage wirft dem 31-jährigen Deutschen Mord vor.

Er soll seine getrennt lebende Ehefrau im Juli 2025 in das von ihm bewohnte Haus in Bad Neuenahr-Ahrweiler gelockt und mit mehreren Messerstichen getötet haben, so die Staatsanwaltschaft. Die Leiche habe er in eine vorbereitete Grube gelegt, diese mit Schnellbeton verschlossen und die Oberfläche später mit Fliesen bedeckt.

Als mögliches Motiv für die Tat gilt, dass die Frau während des Scheidungsverfahrens finanzielle Forderungen gestellt und angestrebt habe, die Umgangsregelung mit dem gemeinsamen Kind zu ändern. (Quelle: dpa)

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