„Entbehren jeder Grundlage“ – Irres „Preis-Jojo“ an Trierer Tankstellen geht weiter!

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Foto: lokalo.de (se)

TRIER. „Die starken Preisanstiege an den Trierer Zapfsäulen entbehren jeder Grundlage und sind wie überall gegenüber den Verbrauchern in keiner Weise zu rechtfertigen“, sagte Mirco Hillmann, Sprecher des ADAC Mittelrhein heute in Koblenz und trifft damit wohl die Stimmung vieler Triererinnen und Trierer beim Blick auf die aktuellen Tankpreise der Stadt.

Wie lokalo.de bereits am gestrigen Sonntag berichtete (In Luxemburg war der Sprit teilweise mehr als einen Euro günstiger!), drehen die Tankstellen auch am heutigen Montag wieder kräftig an der Preisgestaltung!

Bestes Beispiel: An einer Aral-Tankstelle kostete der Liter Diesel beispielsweise am Vormittag noch 1.92 Euro, am Abend jedoch „nur“ 2.16 Euro. Beim Super war der Unterschied sogar noch größer: Über 90 Cent Preisunterschied mussten Verkehrsteilnehmer am gleichen Tag feststellen.

„Werden die Preise tagsüber ausgeknobelt?oder am Rädchen gedreht?“ schreibt uns ein Autofahrer aus Mertesdorf – eine Meinung die aktuell sicherlich viele Triererinnen und Trierer teilen.

5 Kommentare

  1. Meine Reaktion auf ein solches Verhalten der Konzerne ist eindeutig. Ich werde noch mehr Energie investieren, um zukünftig nichtmal mehr die 5 Liter Benzin für den Rasenmäher in Trier zu kaufen, geschweige denn die Tüte Chips am Sonntag Abend.
    So gut es geht, werde ich Trierer Tankstellen in Gänze meiden!
    Tut mir leid für die Pächter, aber ich kann nicht anders darauf reagieren.

  2. Es gibt noch einen weiteren Aspekt der in der Diskussion zuwenig Aufmerksamkeit findet. Der Preis für Öl an den Weltmärkten ist so niedrig wie schon seit langem nicht mehr. Warum ist dann in Deutschland der Sprit das Öl so extrem teuer? Weil dieser raffgierige Staat die Leute auspresst wie die Zitronen. Wir zahlen weltweit den höchsten Strompreis und in Pkto Spritpreiserhöhungen ist Deutschland auch absolut top!

    Abgesehen von der verwirrenden Preispolitik an den Tankstellen ist der Schuldige für diese irren Preiserhöhungen doch eindeutig dieser nimmersatte Staat, von dem wir nicht genau wissen, wofür er dieses mit willkürlich hohen Steuern abgepresste Geld einsetzt. Offensichtlich nicht für die Bewohner des Ahrtals oder andere hier schon „länger Lebende“, die mit künstlich erzeugter Energieverknappung immer offensichtlicher in die Armut getrieben werden.

  3. Mit dem Verstand alleine nicht mehr zu erfassen! Aber die Preistombola dreht sich auch schon während des Tankens. Beispiel vor ein paar Wochen: E10 auf dem großen Tankenschild mit 1,81€ angepriesen, ich denke: „Ok, guter Preis!“ und fahre an die Säule und tanke. An der Kasse stehen dann auf dem Bon 1,88€, auf Nachfrage sagt die Kassiererin, dass der Preis sich wohl in den paar Sekunden vom Schild bis zur Zapfe erhöht hat, sie könne es ja nicht beeinflussen. Ok, denke ich, Pech gehabt. Fahre los und schwupp, steht das große Schild wieder auf 1,81€. Wieder zurück und gefragt, ob ich Hallus hätte. Antwort: Nö, ist so. D.h. der Preis ist zufällig für die 2 Minuten beim Tanken hoch und danach wieder runter gegangen. Das versteht kein Mensch mehr! Und blablabla „technische Gründe verlangen, dass…“, „Ukraine und Corona verlangen, dass…“: So was gibts in keinem anderen EU-Land, dass die Preise minütlich rotieren. Und es gab m.W. auch mal ein Gesetz in D, dass nur 1x täglich erhöht werden darf . Wurde das klammheimlich eingestampft?

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