Ermittlungen nach Motorradunfall mit zwei Toten

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Foto: Carsten Rehder / dpa-Archiv

KAISERSLAUTERN. Nach einem nächtlichen Motorradunfall mit zwei Toten in Kaiserslautern prüft die pfälzische Justiz mögliche Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. «Nach der Strafprozessordnung muss die Staatsanwaltschaft ein solches Todesermittlungsverfahren immer dann führen, wenn ein Mensch auf unnatürliche Weise zu Tode kommt», teilten die örtlichen Behörden am Montag mit.

Bei dem Unfall in der Nacht zum Samstag waren ein 22 Jahre alter Motorradfahrer und sein 18 Jahre alter Begleiter hinter ihm auf dem Sitz getötet worden.

Den Ermittlungen zufolge hatten die Beiden eine rote Ampel überfahren und flüchteten vor einer Polizeikontrolle. Die Streife brach die Verfolgung ab. Später entdeckten die Beamten, dass das Motorrad gegen eine Mauer geprallt war. Die beiden Männer starben noch am Unfallort.

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