Hunderte Schüler streiken vor Europawahl für Klimaschutz

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Eine "Fridays for Future"Demonstration, hier in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv

RHEINLAND-PFALZ. Mit Europa-Flaggen und «Vote climate»-Sprechchören haben Schüler der «Fridays for Future»-Bewegung in Mainz für einen entschiedeneren Klimaschutz demonstriert. Die Demonstranten riefen zur Teilnahme an der Europawahl auf.

«Diese Wahl am Sonntag ist eine Klimawahl», sagte Maurice Conrad von der Mainzer Ortsgruppe der «Fridays for Future»-Bewegung. Im Vergleich zu den vergangenen Demonstrationen konnten die Mainzer Organisatoren mehr Teilnehmer mobilisieren. Sie zählten bis zu 2000 Demonstranten. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf rund 1000.

Auch in Trier, Kaiserslautern und Koblenz protestierten Schüler für mehr Klimaschutz. An dem Protest schlossen sich auch Teilnehmer der Aktionen «Scientists for Future» und der «Parents for Future» an. Bei der Kundgebung in Mainz betonten mehrere Redner, dass die anstehende Stimmabgabe über die künftige Klimaschutzpolitik entscheiden werde. Innerhalb der kommenden fünf Jahre, also der neuen Legislaturperiode des Europäischen Parlaments, würden die entscheidenden Weichen gestellt, sagte Redner Fabian Ehmann (Grüne).

Nach einer ersten Auflage im März initiierte die Bewegung um die Schwedin Greta Thunberg zum zweiten Mal einen «globalen Klimastreik». Schüler in mehr als 120 Ländern sollten sich daran beteiligen. In Rheinland-Pfalz war es das sechste Mal in diesem Jahr, dass Schüler nicht am Unterricht teilnehmen und stattdessen demonstrierten. In Mainz zogen die Schüler vom Hauptbahnhof bis zum Frauenlob-Gymnasium.

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