Gemeinsame Übung – Feuerwehr und Rettungsdienst probten den Ernstfall

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WELCHBILLIG. Bei einem Verkehrsunfall mit verletzen Personen kommt es oft auf jede Minute an, um wirksame Hilfe leisten zu können und Menschenleben zu retten. Um im Ernstfall wirkungsvoll eingreifen zu können, haben am Samstag in einer ganztägigen Übung zehn Notfallsanitäter-Schüler/innen aus dem 3. Lehrjahr des Malteser Bildungszentrums HRS in Frankental, zusammen mit der Feuerwehr Welschbillig die technische Rettung und die notfallmedizinische Versorgung von Unfallopfern geübt.

Bei der von der Malteser Lehrrettungswache Welschbillig und der Feuerwehr Welschbillig aufwändig vorbereiteten Übung hatten die teilnehmenden Einsatzkräfte Gelegenheit, gemeinsam an 5 Fahrzeugen in jeweils unterschiedlichen Übungszenarien die Zusammenarbeit und den Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät zur Befreiung der Verunfallten zu üben. In den Unfallszenarien wurden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Unfallsituationen simuliert, um sowohl die notwendigen Grundlagen als auch Spezialwissen in der technischen Hilfe vermitteln zu können.

Andreas Keich, Praxisanleiter der Malteser Hilfsdienst gGmbH Welschbillig: „Diese Übung ist für unseren Rettungsdienst-Nachwuchs eine bisher einmalige Gelegenheit in Ihrer Ausbildungszeit wertvolle Erfahrungen im Ablauf der technischen Hilfe zu sammeln. Für die Teilnehmer ist es eine wichtige Erfahrung unter einsatznahen Bedingungen die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu erleben. Wir brauchen diese Übungen in der Ausbildung um unter realitätsnahen Bedingungen Theorie und Praxis miteinander verknüpfen zu können.“

Der letzte Übungsdurchgang wurde dann am Nachmittag genutzt, um zahlreich erschienen Gästen im Rahmen der jährlichen Hauptübung der Feuerwehr Welschbillig den Lernerfolg des gesamten Tages zu demonstrieren. Hierbei wurde auch die Bambini- Feuerwehr der Feuerwehr Welschbillig eingebunden, die in Ihren Gruppenstunden das Absetzen eines richtigen Notrufs und die Grundlagen einer Erstversorgung in der ersten Hilfe geübt haben.

Die Abschlussübung verlief für alle Beteiligten zur vollsten Zufriedenheit und wurde von dem anwesenden Wehrleiter als beispielgebend für die übergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen bezeichnet. Besonders wichtig sei es auch, nicht nur den Kenntnisstand der aktiven Einsatzkräfte zu erweitern, sondern auch an die Zukunft zu denken und den Nachwuchs von Maltesern und Feuerwehr in die Ausbildung einzubeziehen.

Die Teilnehmer des Übungstages wurden durch den Malteserhilfsdienst e.V. Kenn mit einem leckeren Mittagessen versorgt.

Jürgen Cordie, Wehrleiter der VG Trier-Land: „So eine Übung ist natürlich auch für die Feuerwehr Welschbillig keine alltägliche Sache. Was wir hier heute Nachmittag gesehen haben, war eine perfekte Vorbereitung auf den Einsatzfall, in dem die Rettungskräfte zielführend zusammen arbeiten müssen, um eine optimale Versorgung und Rettung der Unfallopfer leisten zu können. Die räumliche Nähe zur stark befahrenen B51 hat für die Feuerwehr Welschbillig in den letzten Jahren leider immer wieder zu solchen Einsätzen geführt. Besonders froh bin ich darüber, dass auch bei dieser Hauptübung wieder der Nachwuchs der Feuerwehr Welschbillig einbezogen wurde.“

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