Weihnachtsmärkte: Gema senkt Gebühren um 35 Prozent – „Last Christmas“ kehrt zurück!

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Der Mainzer Weihnachtsmarkt. Foto: Andreas Arnold / dpa / Archiv

Berlin/Mainz. Aufatmen für Budenzauber-Fans und Schausteller: Nach jahrelangem Streit um hohe Musikgebühren hat sich die Gema mit Kommunen, Veranstaltern und Schaustellerverbänden geeinigt – pünktlich zur Weihnachtsmarktsaison 2025 gilt ein neuer, günstigerer „Weihnachtsmarkttarif“.

35 Prozent Rabatt – Musik auf Weihnachtsmärkten wird günstiger

Der neue Tarif reduziert die Kosten für Musiknutzung auf Weihnachtsmärkten um satte 35 Prozent. Damit können wieder Klassiker wie „Last Christmas“ von Wham! oder Mariah Careys „All I Want For Christmas“ ohne Protest verstummen.

Die Einigung gilt für vier Jahre und soll bundesweit sowohl für kleine, ehrenamtlich organisierte Märkte als auch für große Veranstaltungen in Städten und Gemeinden greifen.

Streit um Flächenangaben sorgte für „Stille Nacht“

Hintergrund: In den vergangenen Jahren hatten viele Städte gegen gestiegene Rechnungen protestiert – teils mit dem „Tag der Stille“, an dem Weihnachtsmärkte ohne Musik stattfanden. Grund dafür war laut Gema, dass etliche Märkte ihre Veranstaltungsflächen deutlich zu klein angegeben hatten.

Nun berücksichtigt der neue Tarif, dass sich moderne Weihnachtsmärkte stark gewandelt haben: Vielfältigere Programme, längere Laufzeiten und mehr Musikangebote wie Bühnen-Acts, Chorauftritte oder Buden-Beschallung machten ein neues Modell nötig.

Mehr als 7000 Weihnachtsmärkte profitieren

„Allein im vergangenen Jahr haben bundesweit über 7000 Märkte Musiknutzung bei uns angemeldet – alle profitieren jetzt vom neuen Weihnachtsmarkttarif“, betonte Gema-Vorstand Georg Oeller.

Damit dürfte Weihnachten 2025 wieder so klingen, wie wir es kennen: keine stille Nacht mehr – sondern volle Dröhnung Glühwein-Feeling und Weihnachtsklassiker.

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