RLP: Linke wollen sich «die Zukunft holen» – Hoffnung auf Landtag

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Rebecca Ruppert wurde mit rund 96 Prozent gewählt. Foto: Sascha Ditscher/dpa

NASSAU – Mit Hoffnung und Kampfgeist hat sich die rheinland-pfälzische Linke rund um Landeschefin Rebecca Ruppert für die Landtagswahl aufgestellt.

Ruppert wurde bei der Versammlung in Nassau mit rund 96 Prozent zur Spitzenkandidatin gekürt. Sie erhielt 92 Ja- und vier Nein-Stimmen.

«Ich kandidiere für den Landtag, weil Politik endlich wieder was mit unserem Alltag zu tun haben muss», sagte die 36-Jährige. «Und mit der Frage, wie wir eigentlich leben wollen.» Dafür brauche es Mut und Organisation, sagte sie in ihrer Rede vor der Wahl. «Dafür braucht es uns alle.»

«Diese Zukunft fällt uns nicht in den Schoß»

Sie wurde von den 96 Vertreterinnen mit Standing Ovations, lautem Applaus und Jubel begrüßt. Wohnen und Gesundheit gehörten in öffentliche oder genossenschaftliche Hand, sagte Ruppert. Gesundheit dürfe keine Ware sein und Wohnraum müsse dort geschaffen werden, wo er gebraucht werde.

1 Kommentar

  1. Sozialismus für Anfänger.
    Es geschah in Schweden.
    Ein Professor für Volkswirtschaft erzählte, dass er noch nie einen einzelnen Studenten durch eine Prüfung fallen ließ – aber einmal eine ganze Klasse.
    Diese Klasse beharrte nämlich darauf, dass der Sozialismus funktioniere: Niemand solle arm und niemand reich sein, alle sollten gleich sein.
    Der Professor sagte:
    „Gut, wir machen in dieser Gruppe ein Experiment über den Sozialismus. Alle Noten werden zusammengerechnet und durch die Anzahl der Studenten geteilt. So fällt niemand durch, und niemand bekommt die Bestnote.“
    Nach der ersten Prüfung wurden die Ergebnisse zusammengerechnet, und der Durchschnitt war eine 2 (nach deutschem System etwa eine „gut“). Diejenigen, die fleißig gelernt hatten, waren enttäuscht, während die, die wenig gelernt hatten, begeistert waren.
    Vor der zweiten Prüfung strengten sich die schwächeren Studenten noch weniger an, und die fleißigen dachten sich, dass sie auch vom „System“ profitieren wollten – also lernten auch sie weniger. Das Ergebnis war ein Durchschnitt von „ausreichend“. Bei der dritten Prüfung lag der Durchschnitt schließlich bei „mangelhaft“ – und zur großen Überraschung fielen alle durch.
    Der Professor erklärte:
    „Es gibt wohl kaum ein einfacheres Beispiel. Sozialismus scheitert zwangsläufig: Wenn die eine Hälfte der Bevölkerung erkennt, dass sie nicht arbeiten muss, weil die andere Hälfte für sie sorgt – und wenn die arbeitende Hälfte einsieht, dass es keinen Sinn mehr hat, sich anzustrengen, weil andere die Früchte ihrer Arbeit bekommen – dann ist es das Ende jeder Nation.“

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