TRIER. Nach über 14 Jahren Stillstand kommt Bewegung in ein zentrales Projekt: Das Umfeld der Porta Nigra in Trier soll komplett neugestaltet werden. Möglich wird dies dank eines Förderprogramms – umgesetzt wird der überarbeitete Entwurf des renommierten Berliner Büros Atelier Loidl. Ziel ist es, das UNESCO-Weltkulturerbe städtebaulich stärker hervorzuheben und die Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern.
Mehr Raum für Menschen statt Busspur
Herzstück des Plans: Die bisher dominierende Busspur wird optisch zurückgenommen, die Simeonstraße soll sich visuell bis zur Porta Nigra fortsetzen. So soll die historische Kulisse in Zukunft besser wirken.
Geplant sind:
✅ Barrierefreie Wege
✅ Neue Pflasterung
✅ Sitzstufen und Grünflächen
✅ Baumpflanzungen für mehr Schatten und Aufenthaltsqualität
Auch der historische Choranbau wird in das neue Konzept einbezogen und architektonisch stärker betont.
Verkehrsführung wird komplett neu gedacht
Die Umgestaltung betrifft nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch den Verkehr:
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Buslinien fahren künftig in beide Richtungen über den Simeonstiftplatz.
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Neue Haltestellen entstehen in der Christophstraße.
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Für Radfahrer wird eine direkte Verbindung zur Engelstraße geschaffen.
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Fußgänger sollen den Knotenpunkt einfacher überqueren können.
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Die Rindertanzstraße wird zur Einbahnstraße in Richtung Christophstraße.
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Aus der Engelstraße ist künftig nur noch die Ausfahrt in Richtung Moselufer möglich.
Startschuss mit Anpassung des Alleenrings
Bevor der Platz umgestaltet wird, beginnt 2026 das Projekt „Anpassung des Alleenrings an den Klimawandel“:
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Kranke Bäume werden ersetzt.
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Flächen entsiegelt.
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Klimatolerante Bepflanzung wird eingesetzt.
Auch die Porta Nigra selbst wird saniert – in Verantwortung des Landes Rheinland-Pfalz.
Zeitplan bleibt offen – Bürger können mitgestalten
Ein genauer Abschluss-Termin steht noch nicht fest. Laut Baudezernent Thilo Becker hängt der Zeitrahmen davon ab, wie stark die Arbeiten den Alltag in der Innenstadt beeinflussen:
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Schonende Umsetzung = längere Dauer
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Schnelle Umsetzung = stärkere Eingriffe
Positiv: Bürgerinnen und Bürger sollen weiterhin Anregungen einbringen können.
Fazit: Historisches Trier bekommt ein neues Gesicht
Mit dem geplanten Umbau rückt die Porta Nigra als Wahrzeichen Triers in den Mittelpunkt. Mehr Grün, mehr Platz für Fußgänger, eine moderne Verkehrsführung – die Neugestaltung soll den Platz nicht nur schöner, sondern auch klimafreundlicher und lebendiger machen.
(Quelle: u.a. Trierischer Volksfreund)



















„Anpassung des Alleenrings an den Klimawandel“
🤣🤣🤣🤣
Wird auch zeit. Ein solches Denkmal, das so viel Touristen anzieht, muss einfach besser in Szene gesetzt werden.
Wurde unter Trier eine Goldader entdeckt? Oder in den Büchern ein Sondervermögen?