RLP: Gefängniswärter mit Scherbe in den Hals gestochen – Prozessauftakt

Er soll einem Wärter mit einer Scherbe in den Hals gestochen haben. Deswegen muss sich ein Angeklagter vor Gericht verantworten. Es ist nicht der einzige Vorwurf gegen ihn.

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Die Justizvollzugsanstalt Wittlich im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Foto: Harald Tittel/dpa

FRANKENTHAL. Vor dem Landgericht Frankenthal beginnt am heutugen Freitag (9.00 Uhr) ein Prozess wegen versuchten Mordes. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, 2023 in der Haft im Gefängnis Wittlich einem Justizvollzugsbeamten einen Kopfstoß verpasst zu haben. Zudem soll er einem Beamten im Sprung in die linke Hüfte getreten haben.

Der Mann aus Syrien soll außerdem bei einem Fluchtversuch in der JVA Frankenthal einen Beamten mit einem etwa zehn Zentimeter langen Bruchstück eines Esstellers in den Hals gestochen haben. Die Staatsanwaltschaft wertet die mutmaßliche Tat als versuchten Mord.

Während einer Haft in der JVA Schwalmstadt soll der 23 Jahre alte Angeklagte zudem derart gegen das von einem Beamten getragene Schutzschild getreten haben, dass sich der Beamte eine Fraktur des Mittelhandknochens des kleinen Fingers zuzog.

Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht eingelassen. Das Verfahren mit Terminen bis Mitte Dezember wird unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen geführt. (Quelle: dpa)

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