Gegen Trinkwasser-Knappheit: Zusammenschluss von Versorgern in RLP

Das meiste Trinkwasser stammt in Rheinland-Pfalz aus dem Grundwasser. Doch davon bildet sich nicht mehr so viel Neues wie früher einmal. Was also tun, wenn das Wasser knapp wird?

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In Notlagen wollen sich die Wasserversorger gegenseitig mit Informationen versorgen. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

DÖRTH. Mehrere Wasserversorger im nördlichen Rheinland-Pfalz wollen sich bei künftiger Wasserknappheit gegenseitig unterstützen. Am heutigen Dienstag (10.00 Uhr) will Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) gemeinsam mit den sechs Wasserversorgern in Dörth (Rhein-Hunsrück-Kreis) die neue sogenannte Clusterinitiative vorstellen.

Dort schließen sich laut Ministerium sechs Wasserversorger zusammen, die sich gegenseitig mit nötigen Informationen in Notlagen versorgen und sich gegenseitig bei Wasserknappheit aushelfen wollen. Trinkwasser wird in Rheinland-Pfalz nach Ministeriumsangaben zu etwa 97 Prozent aus dem Grundwasser entnommen. Doch in den vergangenen Jahren habe sich immer weniger Grundwasser neu gebildet.

Die sogenannte jährliche Grundwasserneubildung ist in den vergangenen zwanzig Jahren demnach im Vergleich zum langjährigen Mittel um rund 25 Prozent zurückgegangen. Um mögliche Engpässe beim Trinkwasser ausgleichen zu können, seien Verbundsysteme verschiedener Wasserversorger wichtig, schreibt das Ministerium. (Quelle: dpa)

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