Haftbefehl nach Kontrolle in der Eifel – Drogen im Blut und im Auto, viel Bargeld und kein Führerschein!

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Symbolbild; Bundespolizisten stehen an der A64 bei Trier. Foto: Harald Tittel/dpa

STEINEBRÜCK. Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2024 überprüfte eine Streife der Bundespolizei Trier am vergangenen Freitagmorgen, 21. Juni, ein Fahrzeug mit luxemburgischer Zulassung auf der BAB 60 am Grenzübergang Steinebrück.

Dem Fahrer, einem in Luxemburg wohnhaften 30-jährigen Portugiesen, konnten gleich mehrere Verstöße nachgewiesen werden.

So stand er unter dem Einfluss berauschender Mittel (Cannabis- und Amphetaminkonsum). Weiterhin wurden im Fahrzeug ca. 2.000 Gramm Amphetamin, ca. 125 Gramm Haschisch, ca. 40 Gramm Marihuana, zwei Ecstasy-Tabletten sowie verschiedene Umschläge mit insgesamt ca. 2.800 Euro Bargeld aufgefunden.

Die Überprüfung des ausgehändigten portugiesischen Führerscheins ergab, dass es sich um eine Totalfälschung handelt. Zudem wurde ihm bereits in Luxemburg die Fahrerlaubnis entzogen.

Die Drogen, das Bargeld und der portugiesische Führerschein wurden sichergestellt und dem 30-Jährigen im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.

Der Beschuldigte wurde noch am Freitagabend dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Zollfahndung in Kaiserslautern übernommen.

Am Einsatz beteiligt waren die Bundespolizei Trier, die Polizei Prüm, die Kontrolleinheit Verkehrswege Bitburg, das Zollfahndungsamt Kaiserslautern sowie die Staatsanwaltschaft Trier.

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