Saar-Innenminister Jost für internationale Dienststelle gegen Kriminalität mit RLP-Polizei

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Der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD). Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

SAARBRÜCKEN. Der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD) hat sich für eine gemeinsame, internationale Dienststelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung zur grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung ausgesprochen. Gerade das Saarland als «das europäischste aller deutschen Bundesländer im Dreiländereck mit Deutschland, Frankreich und Luxemburg» sei dafür geeignet, solche Überlegungen als «Real-Labor» voranzutreiben.

Dies sagte Jost am Freitagabend beim Jahresempfang der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Saarbrücken. Daran beteiligt werden sollten neben Bundespolizei und Zoll auch die Landespolizeien aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, «vor allen Dingen aber auch die Freundinnen und Freunden aus Luxemburg und Frankreich».

Aktuell sei er dabei, mit dem Bundesinnenministerium eine Überarbeitung der Verwaltungsvorschriften der Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Land anzugehen. Diese stammten noch aus dem Jahr 1999, «und damals hieß der Landesinnenminister Friedel Läpple, der Bundesinnenminister war Otto Schily und für den Zoll hat Hans Eichel unterschrieben.»

Er sei der Überzeugung, «wir sollten das mal anpassen auch mit einer stärkeren saarländischen Handschrift», so Jost. «Damit die dort oben sehen, wir sind zwar nicht die Größten von der Fläche, aber wir haben einen Anspruch, der nicht hinter den anderen hintenansteht, die vielleicht ein bisschen größer unterwegs sind.» Er wolle sich dies zur Aufgabe machen und bedanke sich auch für den «Input» der Kolleginnen und Kollegen von der GdP-Bundespolizei. (Quelle: dpa)

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