MAINZ. Der Bedarf an Lehrkräften für naturwissenschaftlich-technische sowie künstlerische Fächer ist an den rheinland-pfälzischen Schulen groß. Auch die Gewinnung von grundständig ausgebildeten Lehrkräften für die Förderschulen sowie die berufsbezogenen Fächer an den berufsbildenden Schulen sei eine Herausforderung.
Dies berichtete Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion in Mainz. Diese Nachfrage bestehe aber bundesweit.
Zur Sicherung der Unterrichtsversorgung an den rheinland-pfälzischen Schulen standen für das Schuljahr 2022/2023 nach Angaben von Hubig insgesamt 750 Planstellen zusätzlich zur Verfügung. Für das kommenden Schuljahr 2023/2024 würden weitere 330 Stellen sowie 190 weitere Besetzungsmöglichkeiten wegen geflüchteter Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt. Da die Zahl der geflüchteten Kinder und Jugendlichen unvorhersehbar weiter deutlich gestiegen sei, würden weitere 300 Stellenbesetzungsmöglichkeiten im Haushaltsvollzug eingesetzt.
Die Landesregierung plane nicht mit einer Stunden-Unterdeckung, versicherte Hubig. Die Schulen im Land erhielten von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion eine Lehrkräftezuweisung, die in aller Regel nicht nur ausreichend ist, um den Pflichtunterricht abzudecken. Es gebe auch eine Zuweisung, um Zusatzangebote wie etwa Arbeitsgemeinschaften zu machen. Diese Zusatzangebote könnten aber nicht in allen Fällen in dem von den Schulen gewünschten Umfang angeboten werden, erklärte die Ministerin. (Quelle: dpa)


















