++ Großeinsatz in Trier-West: Vermeintliches “Sturmgewehr” – Zufallsfund sorgte für Festnahme ++

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Die Polizei sichert einen Einsatzort. Foto: Jan Woitas/dpa/Symbolbild

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich am vergangenen Samstagabend, 15. Juli, ein “Bedrohungssachverhalt” in der Trierer Hornstraße im Trierer-Westen. Hier hatte kurz vor 21 Uhr ein Mann in einem Mehrfamilienhaus mit einer als Sturmgewehr beschriebenen Waffe einen weiteren Hausbewohner bedroht und sich dann in seine Wohnung begeben.

In einem ersten Schritt wurde das betreffende Wohnobjekt durch starke Kräfte der PI Trier, der Kriminalinspektion Trier, der Bereitschaftspolizei und wiederum der Bundespolizeiinspektion Trier umstellt- Dies führte zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen im Trierer Westen.

Nachdem der Tatverdächtige eindeutig identifiziert worden war, schlugen Kontaktversuche zu ihm zunächst fehl.

Parallel dazu waren polizeiliche Spezialeinheiten alarmiert worden, die in einem solchen Fall in letzter Konsequenz einschreiten würden. Gegen 23 Uhr konnte schließlich telefonischer Kontakt zum Tatverdächtigen hergestellt werden. Er fügte sich der polizeilichen Weisung, vor das Haus zu treten, wo er widerstandslos festgenommen werden konnte.

Die beschriebene Waffe wurde seiner Wohnung aufgefunden. Es handelte sich um eine sogenannte Softair-Waffe, die einem echten Sturmgewehr zum Verwechseln ähnlich sieht. Als weiteren “Zufallsfund” konnten die Beamten in der Wohnung des Beschuldigten eine Indoor-Plantage zur Aufzucht von Cannabis feststellen.

In der Summe reichten die Vorwürfe gegen den 39jährigen Mann aus, ihm die vorläufige Festnahme zu erklären und tags darauf einem Haftrichter vorzuführen.

Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde.

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