TRIER. Seit dem gestrigen Freitag, dem 7. Juli 2023, findet das traditionsreiche Moselfest Zurlauben statt. Die Trierer Polizei ist mit zusätzlichen Kräften im Einsatz und setzt auf Bürgernähe durch Ansprechbarkeit und Präsenz. Flankierend wurden zusammen mit dem Veranstalter und allen Netzwerkpartnern vielfältige ineinandergreifende Maßnahmen zum Schutz des Moselfestes und seiner Besucher getroffen.
Der erste Veranstaltungstag mit der sich anschließenden Nacht und dem Großfeuerwerk verlief aus polizeilicher Sicht ruhig und im Ergebnis ohne herausgehobene Zwischenfälle. Es konnte ein hohes Besucheraufkommen auf der Festmeile verzeichnet werden. Die Atmosphäre war fröhlich und friedlich.
In einigen Fällen konnten sich zumeist alkoholbedingt anbahnende Auseinandersetzungen durch klare Kommunikation sowie entschlossenes Einschreiten bereits im Keim unterbunden werden. Im Laufe der Nacht mussten trotzdem sechs Personen mit einem Platzverweis für den Veranstaltungsraum belegt werden. Eine weitere sehr aggressive und kommunikativ nicht erreichbare Person musste zum Schutz der Festbesucher vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete die Person nicht unerheblichen Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme.
Insgesamt wurden bis in den frühen Morgen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranstaltung dreizehn Straftaten registriert, was im Kontext der hohen Personenanzahl und -dichte sowie orientiert an den Erfahrungswerten an „normalen Wochenenden“ rein statistisch betrachtet einen eher kleinen Zahlenwert darstellt, auch wenn jede Tat für die Geschädigten eine Negativerfahrung mit zum Teil individuell nicht unerheblichen Auswirkungen darstellt.
Das Spektrum der registrierten Straftaten reichte von Beleidigung, Sachbeschädigung, Diebstahl und Bedrohung bis hin zu Körperverletzungsdelikten.
Im Fall von zwei der oben genannten Diebstähle konnte jeweils ein Tatverdächtiger vor Ort festgestellt und das Diebesgut bei diesen aufgefunden werden. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, Taschen- und Trickdiebe vermehrt agieren. Durch erhöhte Aufmerksamkeit und eine „gesunde Skepsis“ kann man sich vor solchen Schäden schützen. Wer dennoch Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, sollte sich umgehend an die Polizeibeamtinnen und -beamten vor Ort oder telefonisch an die Polizeiinspektion Trier wenden (Telefon: 0651/9779-5210). (Quelle: Polizeidirektion Trier)
















