Integrationsministerin Binz (Grüne): Sind gut auf mehr Geflüchtete vorbereitet

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Ukrainische Flüchtlinge verlassen mit ihrem Gepäck eine Flüchtlingsunterkunft. Foto: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Katharina Binz geht davon aus, dass das Land die im Winter erwarteten zusätzlichen Flüchtlinge gut unterbringen kann. Obwohl viele Erstaufnahmeeinrichtung im Land voll sind, sei man gut vorbereitet: «Wir haben seit Beginn des Jahres schon 3000 zusätzliche Plätze in unseren Aufnahmeeinrichtungen des Landes geschaffen und wir schaffen jetzt bis Ende des Jahres noch weitere zusätzliche Plätze», sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag bei «SWR Aktuell Rheinland-Pfalz».

Nach den Erfahrungen von 2015 habe man gehandelt und unter anderem das Aufnahmesystem der Einrichtungen komplett neu strukturiert. «Gerade weil man damals die richtigen Schlüsse gezogen hat, war es uns jetzt kurzfristig möglich, so viele zusätzliche Plätze zu aktivieren», erklärte die Ministerin.

In der Bevölkerung sieht sie auch weiterhin eine große Bereitschaft, Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. Dazu gehörten neben den Flüchtlingen aus der Ukraine auch Menschen aus anderen Krisengebieten, wie Syrien oder Afghanistan: «Es ist absolut richtig, diesen Menschen zu helfen – und sie haben auch das Recht darauf, hier einen Asylantrag zu stellen.» (dpa)

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3 Kommentare

  1. Sind wir das ? Heißt das im Klartext dass wir weiterhin viel Geld verteilen ? Mich wundert immer wieder dass alle ein Recht auf irgendwas hier haben außer die die sich hier den Arsch aufreissen.
    Eine große Bereitschaft der Bevölkerung steht dahinter ? Möglich , aber wie ich die Entwicklung hier sehe ahne ich Böses.

  2. „Obwohl die Aufnahmeeinrichtungen voll belegt sind und es kaum noch Bereitschaft und Kapazität gibt weitere Menschen aufzunehmen, sei man gut vorbereitet“ !? Mal wieder ein klassischer Widerspruch wie sie ständig von Grünen Politikern vom Stapel gelassen werden .

  3. https://www.seebruecke.org/mach-mit/deutschland/rheinland-pfalz/trier/sicherer-hafen

    Trier hat auf jeden Fall noch massenhaft Platz! Ich finde dass man hierzulande konsequent gegen Einheimische vorgehen sollte, die alleine in grossen Wohnungen und Häusern leben. Solch ein unsolidarisches Verhalten geht gar nicht, die könnten locker einigen dieser armen Menschen helfen und die Integration durch das tägliche Zusammenleben auf engem Raum unterstützen!

    Meine Meinung: OB Leibe und viele gutsituierte Mitglieder des Stadtrats gehen sicher gerne mit gutem Beispiel voran, diese Leute sollten endlich ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und hier das erforderliche Signal an die egoistische Bevölkerung senden, also mit gutem Beispiel vorangehen!

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