MAINZ. Ex-Landrat Jürgen Pföhler von der Ahr hat im Landtags-Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe wie erwartet die Aussage verweigert.
Er mache wie von seinem Anwalt angekündigt in vollem Umfang von seinem Auskunftsverweigerungsrecht Gebrauch, bestätigte der 64-Jährige am Freitagabend in Mainz. Zuvor hatte bereits seine Ehefrau von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.
Gegen den CDU-Politiker ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen womöglich zu später Warnungen und Evakuierungen. Juristisch ist das ein Anfangsverdacht wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung im Amt. Auch gegen Pföhlers ehemaligen ehrenamtlichen Brand- und Katastrophenschutzinspekteur wird ermittelt.
Bei der Flutkatastrophe vor einem Jahr (14./15. Juli) waren mindestens 135 Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen, darunter 134 im Ahrtal. 766 Menschen wurden verletzt. Auf einer Länge von 40 Kilometern an der Ahr wurden Straßen, Brücken, Gas-, Strom- und Wasserleitungen und rund 9000 Gebäude zerstört oder schwer beschädigt. Allein im Ahrtal sind rund 42.000 Menschen betroffen, landesweit etwa 65.000.

















Bedauerlicherweise gibt es in der Politik ob kommunal oder landes- und bundesweit genügend
Blender und Unfähige die sich durchbeharrliches Stiefellecken in Positionen gebracht haben deren Vorzüge sie genießen, dessen Verantwortung sie aber nicht zu tragen imstande sind. Schlimm wenn solche Leute in Notfällen vollversagen und dann noch versuchen ihre Verantwortung abzuwälzen.