Atomwaffen-Gegner veranstalten Aktionswoche in Büchel

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Ein Tornado-Kampfflugzeug der Bundesluftwaffe landet auf dem Fliegerhorst Büchel. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

BÜCHEL. Aktivistinnen und Aktivisten der deutschen Sektionen der Organisationen International Campaign to Abolish Nuclear weapons (ICAN) sowie Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) kündigen vom 5. bis 10.7. eine Aktionswoche am Fliegerhorst Büchel an, um gegen die dort gelagerten Atomwaffen zu protestieren.

Ziel der IPPNW- und ICAN-Aktionswoche sei es, über die aktuelle Modernisierung der Atombomben aufzuklären und zu zeigen, dass die Bomben Büchel und Deutschland zum potenziellen Ziel eines konventionellen oder nuklearen Angriffs machen, so die Organisatoren.

Während eine aktuelle Umfrage zeige, dass erstmals eine knappe Mehrheit der Befragten für den Verbleib der US-Atomwaffen in Deutschland ist, befürworteten gleichzeitig nur 12 Prozent eine Modernisierung und Aufstockung; doch genau dieser Modernisierungsprozess sei aber bereits im Gange, kritisieren die Atomwaffen-Gegner. Sie wenden sich zudem gegen die Anschaffung von F35-Tarnkappen-Jets durch die Bundesregierung, die für den Einsatz der Atomwaffen verwendet werden könnten. Ab 2023 würden außerdem voraussichtlich neue US-Atomwaffen in Deutschland stationiert.

Die Organisatoren kündigen folgende Programm-Highlights an:

Mittwoch, 06. Juli, 16.00-18.00 Uhr: Mosel-Rundfahrt in Cochem mit Vortrag von Prof. Karl-Heinz Bläsius zu „Atomkrieg aus Versehen“

Donnerstag, 07. Juli, ab 16.00 Uhr: 5. Geburtstagsfeier des Atomwaffenverbotsvertrags vor dem Haupttor des Fliegerhorsts. Anschließend Konzert und Tanz

Freitag, 08. Juli, ab 9.00 Uhr: Bunte Aktionen vor den Toren des Fliegerhorsts Büchel

Samstag, 09. Juli, 14.00-16.00 Uhr: Anti-Atomwaffen-Wanderung am Fliegerhorst

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