Busunfall in Trier: Landrat bedankt sich bei Rettungskräften und der Stadt

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Foto: Löw/Lokalo

TRIER. Nach dem Busunfall heute Morgen am Trierer Martinsufer sind inzwischen die Kinder und Jugendlichen, die sich in dem Fahrzeug befanden wieder in der Obhut ihrer Familien oder befinden sich noch zur Behandlung im Krankenhaus.

Neben dem Busfahrer waren 35 Kinder, Jugendliche und eine junge Erwachsene an Bord. Zwölf Personen, darunter auch der Busfahrer, mussten in die beiden Trierer Krankenhäuser eingeliefert werden. Es gab keine lebensbedrohlichen Verletzungen Der Großeinsatz der Rettungskräfte ist inzwischen beendet. Landrat Stefan Metzdorf wünscht den Betroffenen eine schnelle Genesung und Kraft bei der Verarbeitung des Unfalls.

Der Landrat war am Morgen zusammen mit dem Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe, in die Toni-Chorus-Halle gekommen und hatte sich dort ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Die nicht verletzten Fahrgäste waren in der Halle in Trier-Nord von Rettungskräften, Ärzten und Notfallseelsorgern betreut worden. Insgesamt waren an dem Großeinsatz 130 Kräfte vor Ort sowie im Stab der Berufsfeuerwehr Trier beteiligt.

Landrat Metzdorf bedankte sich bei den Vertretern der Stadt Trier sowie bei allen Einsatzkräften und Beteiligten für ihre hervorragende, professionelle und schnelle Hilfe.

Der Unfall hatte sich gegen 7.30 Uhr ereignet. Der Bus war von der Kaiser-Wilhelm-Brücke auf das Martinsufer abgebogen und dort frontal gegen einen Baum auf dem Grünstreifen in der Fahrbahnmitte geprallt. Der Bus kam von Ralingen und hat im Landkreis Trier-Saarburg außerdem in Olk, Kersch, Udelfangen, Trierweiler und Sirzenich gehalten sowie auf dem Gebiet der Stadt an der Hochschule und in Pallien. Das Fahrzeug war überwiegend mit Kindern und Jugendlichen aus dem Landkreis besetzt, die zu den Schulen in der Stadt Trier unterwegs waren.

An dem Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Trier die Trierer Polizei, der Freiwillige Löschzug Trier-Olewig, Schnelle Einsatz Gruppen vom Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz, der Regelrettungsdienst der Berufsfeuerwehr sowie Katastrophen-Schutzeinheiten von Arbeiter Samariterbund, DRK und den Maltersern, Notärzte, die Nofallseelsorge, die Stadtwerke und mehrere Ämter der Stadtverwaltung Trier beteiligt.

 

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