Trier: Impfbrücke ab 1. Juni auch für über 50-Jährige aus den Prioritätsgruppen

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Symbolbild; Paul Zinken (dpa)

TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, sind über das System „Impfbrücke“ im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis in Trier mittlerweile seit dem 12. April über 3300 Rest-Impfdosen verabreicht worden. Verimpft wird dabei Impfstoff aus angebrochenen und daher nicht mehr lagerfähigen Ampullen, die am Ende eines Tages übrig bleiben oder Impfdosen von Personen, die nicht zu ihrem Impftermin erschienen sind. Ab 1. Juni können sich jetzt weitere Interessenten anmelden. Achtung: Bisher schon angemeldete Menschen müssen sich ebenfalls neu registrieren.

Die Impfbrücke ist ein automatisiertes System, mit dem registrierte und berechtigte Benutzer kurzfristig per SMS benachrichtigt werden können, wenn die Möglichkeit zu einer Reste-Impfung im Impfzentrum besteht. Sie werden aus den Registrierungen automatisch per Zufallsprinzip ausgewählt. Bisher war die Trierer Impfbrücke für über 55-Jährige aus Stadt und Kreis freigegeben, die im Falle einer Benachrichtigung in einer halben Stunde im Impfzentrum sein können. Wer eine SMS mit einem Terminangebot erhält und schnell mit Ja antwortet, bekommt anschließend eine Terminzusage, wenn er als Erster geantwortet hat oder eine Absage, wenn jemand anderes schneller war. Um alle Dosen verimpfen zu können, erhalten jeweils mehrere Personen die Terminanfrage per SMS.

Zuletzt waren mehr als 5000 Personen bei der Impfbrücke registriert. Ein großer Teil der noch registrierten Menschen ist aber offenbar bereits über reguläre Impftermine oder die niedergelassenen Ärzte geimpft. Die täglich über das Impfbrücken-System automatisch per SMS verschickten Terminangebot mussten in den vergangenen Tagen wie schon Ende April jedenfalls immer wieder gleich mehrfach gestartet werden, um noch genügend kurzfristig verfügbare Kandidaten für die Restdosen-Impfungen zu finden. Deshalb wird die Impfbrücke nun auch für Menschen geöffnet, die über 50 Jahre alt sind und den derzeit laut Impfverordnung impfberechtigen Gruppen 1 bis 3 angehören. Sie können sich ab Dienstag, 1. Juni, registrieren. Der Link dazu findet sich unter www.trier.de/Impfen

Wichtiger Hinweis: Weil im Impfbrücke-System viele Menschen registriert sind, die offenbar bereits geimpft sind, müssen sich auch die Berechtigten über 55 Jahre ab dem 1. Juni erneut mit ihrer Nummer registrieren. Damit wird die Liste der hinterlegten Mobilnummern bereinigt. Außerdem bitten die Impfkoordinatoren von Stadt und Kreis darum, dass Menschen, die eine SMS der Impfbrücke erhalten, aber keine Impfung mehr benötigen, per SMS Antwort ein „Löschen“ senden. Damit wird der Impfwunsch storniert und die Rufnummer automatisch aus dem System entfernt.

Weitere Informationen zum System Imfbrücke, das mittlerweile immer häufiger von Impfzentren in ganz Deutschland eingesetzt wird, gibt es auch im Internet unter www.impfbruecke.de

(Stadt Trier)

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4 KOMMENTARE

  1. Absolut unverständlich dass man sich als Vorerkrankter nicht für die Impfbrücke registrieren kann, nur weil man noch keine 50 ist. Hauptsache alle gesunden Leute werden vor den Vorerkrankten geimpft!

    • Jep, viele unsinnige und nicht nachvollziehbare Entscheidungen wurden während der Pandemie getroffen. Ich hoffe nur, dass man aus diesem ganzen Chaos was gelernt hat und es beim COVID-22,23-99 besser macht. Bis dahin bleibt gesund!

  2. Es ist schon eine Unverschämtheit nach einer bereits erfolgten Impfung seine Registrierung nicht storniert. Es kann wirklich nicht wahr sein, dass man sich durch solche Vollpfosten wieder neu anmelden muss. Die Wenigsten wissen davon und warten damit weiter auf ihre Zusage.

  3. Ich versteh nur Bahnhof, aber was will man auch anderes von so n Bürokratenirrsinn erwarten. Also, wo steigt die Party ? Römerbrücke oder KW-Brücke ?

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