++ Stadtgespräch: Weitere Standorte, Kosten & Co. – ALLE INFOS zu den neuen Messsäulen in Trier ++

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Installation einer Messsäule in Trier; Foto: lokalo.de

TRIER. Viele Verkehrsteilnehmer wunderten sich am heutigen Dienstagvormittag an der Kreuzung Ausoniusstraße/Martinsufer über eine neue „Blitzersäule“. Dies ist die erste Messsäule, in diesem Jahr folgen noch fünf weitere, für die „Rotlichtüberwachung“ in Trier. Kostenpunkt laut Stadtratsvorlage vom Dezember 2020 – 240.000 Euro.

Auf Lokalo.de-Nachfrage teilt die Stadt mit, dass es sich hierbei um Halterungen für die Ampelblitzer handelt, die an verschiedenen Kreuzungen fest installiert werden. Insgesamt drei Messgeräte können zwischen den Standorten hin und her wechseln, ohne dass auf den ersten Blick ersichtlich wird, wo gerade kontrolliert wird und wo nicht. Zwar könnten die Messanlagen aus technischer Sicht auch die Geschwindigkeit messen, jedoch würden nur reine Rotlichtverstöße überwacht.

In diesem Jahr kommen noch fünf weitere Säulen an folgenden Standorten dazu:

– Pacelliufer (stadteinwärts, Abzweigung B 268),
– Pacelliufer (Einmündung Hohenzollernstraße, Fahrtrichtung Konz),
– Kreuzung Wasserweg/Schöndorfer Straße (aus Richtung Kürenz kommend),
– Kaiserstraße (Einmündung Hindenburgstraße) und
– Zurmaiener Straße (Einmündung Zeughausstraße, Fahrtrichtung Kaiser-Wilhelm-Brücke).

Die Standortauswahl erfolge in erster Linie anhand sogenannter „Verkehrsunfallhäufungspunkte“. Das Katharinenufer gelte als einer der gefährlichsten Verkehrsunfallhäufungspunkte der Stadt.

Einsatzbereit seien die Ampelblitzer jedoch aktuell noch nicht. Nach der baulichen Fertigstellung müssen diese zunächst geeicht sowie das Personal der Überwachungskräfte des Ordnungsamtes noch entsprechend eingewiesen werden, erklärt ein Sprecher der Stadt Trier.

WELCHE STRAFEN ERWARTEN VERKEHRSSÜNDER ?

Wer eine rote Ampel überfährt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen: Bei einer Missachtung des Rotlichts unter einer Sekunde gibt es eine Geldbuße von 90 Euro, einen Punkt in der „Verkehrssünderkartei“ sowie einen Monat Fahrverbot. Ist die Ampel länger als eine Sekunde rot, erhöht sich neben dem ebenfalls verhängten Fahrverbot die Geldbuße auf 200 Euro, und es gibt zwei Punkte. Das gilt auch, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden oder es sogar zu einer Sachbeschädigung oder einem Unfall kommt. Dann steigt die Geldbuße auf 320 beziehungsweise 360 Euro.

7 KOMMENTARE

  1. Wie Geil und die schlimmste Stelle lassen sie aus, St.Barbara-Ufer Ecke Kaiserstraße, da wird generell bei Rot weiter gefahren… Einfach nur Lachhaft

  2. Die Stadt Trier tut schon einiges dafür, dass niemand mehr in die Innenstadt kommen soll.
    Blitzer, Staus ohne Ende, überteuerte und zu wenige Parkmöglichkeiten….

    • Wenn Sie, Liu, nur nach Trier kommen, wenn Sie bei Rot über die Ampel fahren dürfen, können wir gerne auf Ihren Besuch verzichten 🙂
      Zu den anderen Punkten: Staus entstehen in erster Linie, wenn zu viele Autos auf einmal aus verschiedenen Richtungen in wiederum verschiedene Richtungen wollen. Daran ist weder die Stadt schuld noch die Autofahrer. (Außer vielleicht die, die bei stockendem Verkehr trotzdem Kreuzungen blockieren).
      Parkmöglichkeiten gibt es genug. Die sind auch nicht teuer. Schauen Sie sich mal die Preise in der Gastronomie an.
      Überspitzt formuliert: Wer alles billig haben will, bleibt Zuhause und kauft online irgendwelchen Chinaschrott.

      • Sascha ? Wieso Chinaschrott , man kann auch Luxus im Internet shoppen.
        Ich werde defenitiv mehr online shoppen, denn wenn deine Grünen kommen , 20 km/h , Parkgebührenerhöhung etc tu ich mir nicht an. Globus wird´s freuen, die Läden in Trier sicherlich nicht.

        • Na was denn nun? Globus oder online? Sie müssen sich schon entscheiden.
          Zu Globus geht es übrigens auch nur mit Verkehr. Ist immer so, wenn viele Leute zur gleichen Zeit irgendwo hinwollen. Aber Sie geben dann sicher Globus die Schuld und drohen dann, in der Stadt einzukaufen.

  3. Dauerstau allenthalben! Bereits gestern Nachmittag bzw. gerade eben im Berufsverkehr war die NEUBLITZER-Wirkung absolut sichtbar. Jede Menge Angsthasen, die bereits beim Umspringen auf orange teils Vollbremsungen am Martinskloster hinlegen. So werden keine Unfallschwerpunktstellen entschärft, sondern eher noch verstärkt. Bei jeder Ampelphase 2-3 Wagen die weniger durchgeschleust werden. Dauerstau, Dauerregulierung, Dauermaßregelung. Wie sagte Elon Musk letzte Woche in einem N-TV Interview beim Besuch seiner Gigafactory in Grünheide. “ Vorschriften sind unsterblich…… je länger eine Gesellschaft besteht, desto mehr Rules sammeln sich an …. und irgend wann darf man gar nichts mehr.“ Bringt uns das alles weiter? Es bringt uns vor allem Stillstand… und DER bringt uns nicht weiter. Definitiv. Danke.

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