Arbeitszeit in Rheinland-Pfalz sinkt 2020 wegen Corona-Krise

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Foto: dpa-Archiv

BAD EMS. Die Beschäftigten in Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr coronabedingt 4,6 Prozent weniger Stunden gearbeitet als 2019.

Insgesamt leisteten die gut zwei Millionen Erwerbstätigen im Land 2,64 Milliarden Arbeitsstunden, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mitteilte.

Im Schnitt kam jeder und jede auf 1307 Arbeitsstunden. Das waren 45 Stunden und 3,3 Prozent weniger als 2019. Damit verzeichnete Rheinland-Pfalz 2020 bei der durchschnittlichen Pro-Kopf-Arbeitszeit der Erwerbstätigen – absolut und relativ – einen historischen Tiefstand, so die Statistiker. Rheinland-Pfalz liege unter dem Bundesdurchschnitt, im Vergleich der Länder belegt Rheinland-Pfalz den vorletzten Platz.

In die Berechnung der Arbeitsstunden flössen die Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten mit ihrer reduzierten Arbeitszeit mit ein, hieß es weiter. Bei der rechnerisch ermittelten Arbeitszeit je Erwerbstätigen würden die Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten jedoch wie Vollzeitbeschäftigte behandelt. Rheinland-Pfalz weise im Vergleich der Bundesländer einen sehr hohen Anteil an geringfügig Beschäftigten auf, auch die Teilzeitquote liege über dem Bundesdurchschnitt. Dadurch erkläre sich das vergleichsweise geringere Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz.

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