MAINZ. Überraschende Personalie in Mainz: Die CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig aus Bayern soll nach dpa-Informationen neue Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. Damit setzt der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder bei einem der wichtigsten Ressorts offenbar auf eine Bildungspolitikerin von außerhalb des Landes.
CDU stellt fünf Ministerien in neuer Regierung
Die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz nimmt weiter Gestalt an. Erstmals seit 35 Jahren stellt die CDU wieder den Ministerpräsidenten im Land. Der designierte Regierungschef Gordon Schnieder will am Vormittag sein Team vorstellen.
Die CDU besetzt in der neuen Regierung fünf der zehn Ministerposten. Voraussichtlich übernehmen zwei Frauen und drei Männer die Ressorts.
Ute Eiling-Hütig soll Bildungsministerium führen
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll die bayerische CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig neue Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. Die 58-Jährige ist derzeit Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag. Auch der „Trierische Volksfreund“ und die „Rhein-Zeitung“ berichteten über die Personalie.
Die bisherige bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion in Mainz, Jenny Groß, soll Staatssekretärin in dem Ministerium werden.
Diese CDU-Politiker sind für weitere Ressorts im Gespräch
Für die übrigen CDU-Ressorts neben Bildung werden mehrere Namen genannt. Marcus Klein ist demnach für die Staatskanzlei im Gespräch, Helmut Martin für Justiz und Verbraucherschutz.
Landrat Achim Schwickert soll für das Ressort Innen, Integration und Verkehr im Gespräch sein. Die EU-Parlamentarierin Christine Schneider soll Ministerin für Umwelt, Forsten, Weinbau und Landwirtschaft werden.
Schnieder soll am 18. Mai Ministerpräsident werden
Gordon Schnieder soll am kommenden Montag, 18. Mai 2026, zum Ministerpräsidenten der ersten großen Koalition in Rheinland-Pfalz gewählt werden. Im Anschluss wird traditionell das Kabinett vereidigt.
Die CDU bildet die neue Landesregierung gemeinsam mit der SPD, die ihre Ministerinnen und Minister bereits vorgestellt hat.













