„Wir hätten mehr bereitstellen können“ – hat sich die EU beim Corona-Impfstoff verzockt?

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Symbolbild; Foto: dpa

Die Impfzentren sind bereit und ganz Deutschland wartet auf den Corona-Impfstoff – doch reicht die georderte Menge auch aus, um möglichst schnell, möglichst viele Menschen versorgen zu können?

Nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“, hätte die Bundesrepublik und die Europäische Union offenbar weit mehr Dosen der knappen Impfstoffe des Mainzer Forschungsunternehmens Biontech und des US-Herstellers Moderna erhalten können als bisher bekannt.

Foto: dpa-Archiv

Demnach, der „Spiegel“ beruft sich auf Informationen aus Verhandlungskreisen, habe das rheinland-pfälzische Unternehmen Biontech der EU, diese kauft für alle Mitgliedstaaten zentral ein, ursprünglich 400 bis 500 Millionen Dosen angeboten. Bestellt wurden jedoch nur 200 Millionen Dosen mit einer Option auf 100 Millionen weitere, die aber erst später geliefert werden können.

„Wir hätten mehr bereitstellen können“ (Moderna CEO – Stephane Bancel)

Auch der US-Hersteller Moderna soll der EU bis zu 300 Millionen Dosen angeboten. Die Europäische Union entschied sich jedoch für 80 Millionen inkl. einer Option auf weitere 80 Millionen Dosen. „Wir hätten mehr bereitstellen können“, sagt Moderna-CEO Stephane Bancel im Spiegel.

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