Rheinland-Pfalz: Mehr Studierende zieht es in Nachbarländer

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Foto: dpa-Archiv

Im Wintersemester 2019/20 haben sich rund 67.600 Rheinland-Pfälzer für ein Studium in einem anderen Bundesland entschieden. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mitteilte, waren das 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders gefragt waren demnach Hochschulen in den angrenzenden Ländern Nordrhein-Westfalen (19 100), Baden-Württemberg (15 900) und Hessen (14 600).

Umgekehrt studierten 56 200 junge Erwachsene in Rheinland-Pfalz, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in einem anderen Bundesland erworben hatten. Daneben waren rund 12 400 Studierende mit einer im Ausland erworbenen Studienberechtigung an einer der rheinland-pfälzischen Hochschulen eingeschrieben. Insgesamt kamen den Statistikern zufolge 56 Prozent der Studierenden aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.

Der Wanderungssaldo, bei dem Zu- und Abwanderungen verrechnet werden, lag den Angaben zufolge bei minus 11 300. Grund dafür sei, dass wesentlich mehr rheinland-pfälzische Studienberechtigte insbesondere in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin ein Studium aufgenommen hätten als umgekehrt. (dpa)

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