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++ Aktuell: STREIK-DIENSTAG in der Region – fahren in Trier gar keine Busse mehr ? ++

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++ Aktuell: STREIK-DIENSTAG in der Region – fahren in Trier gar keine Busse mehr ? ++
Foto: dpa-Archiv

TRIER. Die Gewerkschaft Verdi hat auch in Rheinland-Pfalz ihre Mitglieder dazu aufgerufen, sich am morgigen Dienstag an dem bundesweiten Warnstreik zu beteiligen. „Ver.di“ fordert für seine etwa 2.000 Beschäftigten im Land unter anderem die so genannte Durchbezahlung der Dienste, eine Begrenzung der Schichtlängen sowie einen Sozialzuschlag von 200 Euro für Mitarbeitern mit Kindern.

Wie der SWR berichtet, geht der Verkehrsverbund der Region Trier (VRT) aktuell davon aus, dass am Dienstag keine Busse der Stadtwerke Trier fahren werden. Davon betroffen sind die Linien 1 – 16, die Linien im Schülerverkehr 50/S – 59/S sowie der Sternverkehr mit den Linien 81 – 87.

Laut Michael Schröder, dem Leiter des Mobilitätsbereichs bei den Stadtwerken Trier (SWT), werden „nur jene Linien auf die Strecke gehen, die von Auftragsunternehmen gefahren werden“ – also die Linien 17 und 30. Die SWT empfehlen daher, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf das Fahrrad umzusteigen.

Auch das Kreiskrankenhaus in Saarburg soll morgen bestreikt werden. Die Beschäftigten treten ab 6 Uhr bis zum Ende der Spätschicht in einen Warnstreik.

14 KOMMENTARE

  1. Es ist ein Zeichen von äußerser Charakterlosigkeit in dieser Zeit zu streiken wo jedes Unternehmen den Kampf ums Überleben leistet und selbst Kinder die schon einen langen Anfahrtsweg und Zeiten auf sich nehmen müsssen noch mehr Strapazen leiden müssen, damit ein Herr B…. in Berlin sich im Sessel suhlen kann!

    • …..sagt sich natürlich leicht als arbeitsscheuer Assi, der nur zu Hause sitzt und seine Sozialleistungen kassiert.

      Aber diejenigen, die tatsächlich so doof sind und noch einer geregelten Arbeit nachgehen, die wollen auch anständig bezahlt werden dafür. Kennste? Kennste?

  2. Ich weis warum Elterntaxis so populär sind , die sind nicht überfüllt, man ist zeitlich flexibler, die Streiken nicht , kein Maskenpflicht, kein Pöbel, nicht noch zusätzlich eine Fahrkarte kaufen, die Liste ist wahrscheinlich unendlich erweiterbar….ohje fast nur Vorteile.

    Ein hoch auf den Individualverkehr, Kiss and Go statt Bushaltestelle!

  3. Wird sich nicht viel ändern, zumindest für die Höhenstadtteile, die nach der Sperrung der Olewiger Strasse ohnehin auf Fahrrad oder Auto ausgewichen sind. Angesichts des Verkehrschaos derzeit in Trier trotzdem eine nicht nachvollziehbare Entscheidung, die Schulkinder und Eltern vor weitere Probleme stellt…..

  4. „nur jene Linien auf die Strecke gehen, die von Auftragsunternehmen gefahren werden“

    Ein starkes Argument für mehr Auftragsunternehmen.

  5. Was machen die Eltern, die keine Möglichkeit haben ihr Kind zur Schule zu fahren? Die Rentner ohne Auto und ohne private Fahrer, die dringend zum Arzt müssen? Diejenigen ohne Auto, die ihren Job behalten möchten?

    • Also bei Kindern, in den 70ern war es normal, gehen per Pedes zur Schule, wer vom Dorf kommt sollte mal ruhig sein, in RLP zahlt der Bürger des Schulstandortes alle Buskosten also der Trierer für den vom Dorf, das ist Fakt. Was soll ein Streik wenn er nicht Weh tut? Ihr fahrt Eure “ Plagen“ dann selbst in die Schule. Meine Mutter hatte früher keinen Führerschein und mein Vater hatte einen Opel Kadett, fuhr nach Echternach zur Arbeit. Die können mal schön, herrlich laufen und wer sich vom Dorf beschwert………..ich zahle mit allen Trierern die Busbeförderung Ihres Kindes und der Landkreis 0,00 €

  6. Ich das gejammere hier nicht mehr hören,auch die Arbeiter im öffentlichen Dienst zb. Busfahrer und Krankenpfleger, haben ein Recht auf Leistungsgerechte Bezahlung.Warum möchte denn keiner mehr Busfahrer werden ? Wechselschichdienst, 2-3 mal in der Woche Schichtwechsel,geteilte Dienste über 14 Stunden,Wochenend und Feiertagsdienste,durch Fahrermangel unzählige Überstunden, durch Baustellen und falsche Verkehrsplanung verstopfte Strassen !! Stress ohne Ende. Das alles für ein Gehalt mit dem man heute kaum noch über die Runden kommt. Wenn man in den letzten Wochen von unseren Politikern hört, was man sich alles Leisten kann, glaube ich, sollte man sich auch vernünftig bezahlte Busfahrer leisten. Heute, wo sie einmal nicht fahren, sieht man was man an ihnen hat.

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